

aug
Rund um den Marktplatz
Eine große Nachtmusik
3 AUS 24 ...
Stellen Sie sich nach Ihren Wünschen eine musikalische Route zusammen und wählen Sie je ein Konzert um 19.30 Uhr, um 21.00 Uhr und um 22.30 Uhr. Sie müssen bei Ihrer Wahl nur Folgendes beachten: Ein Konzert in Ihrer Zusammenstellung muss im St. Petri Dom oder in der Glocke stattfinden sowie mindestens ein Konzert an einem der anderen sechs Orte.
Die einzelnen Konzerte haben eine Länge von ca. 45 Minuten, so dass Ihnen zwischen den Konzerten jeweils genügend Zeit bleibt, den nächsten Veranstaltungsort aufzusuchen.
Tickets: Einheitspreis 75 € (erm. 57 € )
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aug
Kirche St. Nicolai Cuxhaven-Altenbruch
Arp-Schnitger-Festival I: »Symphoniae sacrae«
Programm:
»Symphoniae sacrae«:
Hieronymus Praetorius: Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort, Laudate Dominum à 8, Cantate Domino à 8
Giovanni Gabrieli: Toccata, Canzon II à 6, Cantate Domino à 6, Canzon X à 8, Magnificat à 12
Heinrich Schütz: Anima mea liquefacta est (I,II pars), Wie lieblich sind deine Wohnungen, Fili mi Absalom à 5, En novus Elysiis à 12
In Altenbruch steht die reich ausgestattete Kirche St. Nicolai, einer der drei »Bauerndome« im Land Hadeln. Die Orgel stammt in ihren Ursprüngen aus den Jahren 1497–98 und ist mehrfach erweitert worden. Johann Hinrich Klapmeyer, dessen Vater ein Schüler Arp Schnitgers war, gab ihr 1727–30 im Rahmen des Umbaus der Kirche die jetzige Form. Die Altenbrucher Orgel enthält Pfeifenwerk aus der Gotik, der Renaissance, der Barockzeit und dem 20. Jahrhundert und zählt somit zu den bedeutendsten Denkmälern mitteleuropäischer Orgelbaukunst. Wie schon Masaaki Suzuki und sein Bach Collegum Japan in 2010, werden die Bläser von Oltremontano und das Arp-Schnitger-Ensemble unter der Leitung von Wim Becu für ihre »Symphoniae sacrae« die Orgel als Continuo-Instrument einsetzen – ein faszinierendes Hörerlebnis!
Tickets: Einheitspreis € 25 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Cuxhaven - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 14:30 Uhr
Konzertbeginn: 17:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 18:15 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 20:15 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 15 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Musical Theater Bremen
»Lucio Silla«
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: »Lucio Silla« KV 135 (halbszenisch)
Eine Koproduktion der Stiftung Mozarteum Salzburg und der Salzburger Festspiele in Kooperation mit dem Musikfest Bremen
Mozart war 16 Jahre alt, als er 1772 als Auftragswerk für die Eröffnung der Mailänder Opernsaison seine Opera seria »Lucio Silla« über den wütend-liebenden und am Ende glücklich bekehrten römischen Diktator Lucius Cornelius Sulla Felix schrieb. Sie markiert einen Wendepunkt in seinem Schaffen: Das Wunderkind wandelt sich zum reifen Komponisten. Mozart besticht hier bereits sowohl durch ein faszinierendes Gespür für individualisierte Figurenzeichnungen als auch durch einen Erfindungsreichtum in Melodik und Instrumentation. Die bezwingende musikalische Gestaltung von Marc Minkowski und seinen auf Originalinstrumenten spielenden Musiciens du Louvre Grenoble sowie die brillante Sängerbesetzung, angeführt von Star-Tenor Rolando Villazón als Lucio Silla, versprechen eine aufregend neue Sicht auf dieses Meisterwerk des jungen Mozarts.
Tickets: € 125 / 105 / 85 / 65 / 40 (Ermäßigung 20 %)
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Kirche St. Jacobi, Cuxhaven-Lüdingworth
Arp-Schnitger-Festival II: »Orgelschatz im Bauerndom«
Programm:
Peter Hasse: Praeambulum pedaliter
Hieronymus Praetorius: Wenn mein Stündlein vorhanden ist
Johann Steffens: Fantasia
Heinrich Scheidemann: Toccata auf 2 Clavier WV 43
Paul Siefert: Fantasia primi toni
Jacob Praetorius: Von allen Menschen abgewandt
Samuel Scheidt: Alamande »Also geht’s, also stehts« (Tabulatura nova II, 1624)
David Äbel: Praeludium pedaliter
Michael Praetorius: Hymnus in festo nativitatis Christi: Summo parenti Gloria
Der »Bauerndom« in Lüdingworth gehört zu den eindrucksvollsten Dorfkirchen in Norddeutschland mit einer prächtigen Ausstattung aus dem Mittelalter, der Renaissance und der Barockzeit. Für die 1682-83 errichtete Orgel verwendete Arp Schnitger das Pfeifenwerk der Vorgängerorgel, einer großen Renaissance-Orgel von Antonius Wilde aus dem Jahr 1599. Schnitger, ein Meister der Integration älterer Instrumente in sein Konzept, schuf ein reich disponiertes Werk mit einer Vielfalt von Consortklängen, die sehr günstig für die Darstellung des Repertoires aus dem gesamten 17. Jahrhundert ist. Folgerichtig bringt der polnische Organist Marcin Szelest das Instrument mit einer repräsentativen Werkauswahl von Komponisten der Norddeutschen Orgelschule aus dieser Zeit zum Klingen.
Tickets: Einheitspreis € 15 (erm. € 12)
Bus-Shuttle Bremen - Cuxhaven - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 17:30 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:15 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 23:15 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 15 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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aug
Musical Theater Bremen
»Lucio Silla«
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: »Lucio Silla« KV 135 (halbszenisch)
Eine Koproduktion der Stiftung Mozarteum Salzburg und der Salzburger Festspiele in Kooperation mit dem Musikfest Bremen
Mozart war 16 Jahre alt, als er 1772 als Auftragswerk für die Eröffnung der Mailänder Opernsaison seine Opera seria »Lucio Silla« über den wütend-liebenden und am Ende glücklich bekehrten römischen Diktator Lucius Cornelius Sulla Felix schrieb. Sie markiert einen Wendepunkt in seinem Schaffen: Das Wunderkind wandelt sich zum reifen Komponisten. Mozart besticht hier bereits sowohl durch ein faszinierendes Gespür für individualisierte Figurenzeichnungen als auch durch einen Erfindungsreichtum in Melodik und Instrumentation. Die bezwingende musikalische Gestaltung von Marc Minkowski und seinen auf Originalinstrumenten spielenden Musiciens du Louvre Grenoble sowie die brillante Sängerbesetzung, angeführt von Star-Tenor Rolando Villazón als Lucio Silla, versprechen eine aufregend neue Sicht auf dieses Meisterwerk des jungen Mozarts.
Tickets: € 125 / 105 / 85 / 65 / 40 (Ermäßigung 20 %)
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aug
Zionskirche Worpswede
Arp-Schnitger-Festival III: »Preisträgerin des Arp-Schnitger-Orgelwettbewerbs 2012«
Programm:
»Bach und die Norddeutsche Orgelschule«:
Nicolaus Bruhns: Praeludium und Fuge e-Moll
Johann Sebastian Bach: Sonate IV e-Moll BWV 528, »Allein Gott in der Höh’ sei Ehr« à 2 Clav. et Pedale Canto fermo in Soprano BWV 662, »Allein Gott in der Höh’ sei Ehr« à 2 Clav. et Pedale Canto fermo in Tenore BWV 663, Trio super »Allein Gott in der Höh’ sei Ehr« à 2 Clav. et Pedale BWV 664, Praeludium und Fuge G-Dur BWV 550
Matthias Weckmann: Magnificat II. Toni
Georg Böhm: Capriccio D-Dur
Sie kam, spielte und siegte! Von den dreizehn angetretenen Teilnehmern aus zehn Nationen ging die 1978 in Antwerpen geborene Els Biesemans in der Finalrunde als Gewinnerin des Arp-Schnitger-Orgelwettbewerbs im Rahmen des Musikfest Bremen 2012 hervor. Durch das letztjährige Preisträgerkonzert in der Zionskirche Worpswede bereits mit der dortigen neuen Ahrend-Orgel in der Tradition von Arp Schnitger, Erasmus Bielfeldt und Dietrich Christoph Gloger vertraut, stellt Els Biesemans in ihrem diesjährigen Engagement passend zur kammermusikalischen Ausrichtung dieses Instruments Bach und die Norddeutsche Orgelschule in den Mittelpunkt.
Tickets: Einheitspreis € 15 (erm. € 12)
Bus-Shuttle Bremen - Worpswede - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:45 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:15 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 22:30 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Die Glocke, Großer Saal
»Mediterraneo«
Programm:
»Mediterraneo«: Lieder und Instrumentalwerke aus dem Mittelmeerraum
In ihrem neuen Programm »Mediterraneo« begeben sich Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata auf eine musikalische Reise durch den Mittelmeerraum. Gemäß dem Motto »Das Meer trennt die Kulturen nicht, sondern verbindet sie« vereint »Mediterraneo« Lieder und Instrumentalwerke voller Melancholie und überschäumendem Temperament. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich um das Mittelmeer die Länder und Kulturen – und eine Fülle verschiedenster Musikstile, die allesamt einen großen »Sound Europas« bilden, wie Fado, Fandango, Tarantella und viele mehr. Mit einer Starbesetzung an Gesangssolisten vereint L‘Arpeggiata Traditionen aus Portugal, Katalonien, Spanien, Italien und Griechenland – eine Reise durch pittoreske Meereslandschaften, detailreich und sonnenbeschienen, voller Kontraste, aber immer vereint durch das große Meer in Europas Mitte.
Tickets: € 60 / 50 / 40 / 25 / 15 (Ermäßigung 20 %)
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aug
Martinikerk Groningen (NL)
Arp-Schnitger-Festival IV: »Die Battaglia-Tradition«
Programm:
»Die Battaglia-Tradition«:
Heinrich Scheidemann: Praeambulum ex d
Johann Caspar Kerll: Battaglia, Canzone 3 (d)
Johann Kuhnau: Biblische Sonate »Der Streit zwischen David und Goliath« (Battaglia)
Dietrich Buxtehude: Praeludium ex D. fi s BuxWV 139 (Battaglia)
Arcangelo Corelli: Fuga h-Moll (Orgelübertragung, London 1783, aus op. 3, Rom 1689)
Johann Sebastian Bach: Fuga h-Moll (nach Corelli) BWV 579, Praeludium und Fuga C-Dur BWV 531 (Battaglia)
Nach der erfolgreichen Premiere des Arp-Schnitger-Festivals im vergangenen Jahr in Groningen, steht in diesem Jahr ein Doppelkonzert an zwei der prächtigsten Schnitger-Orgeln an. Mit dem Auftrag für Arbeiten am Instrument in der Martinikerk begründete Schnitger seinen Ruf in den Niederlanden. Im Zuge der Umbauten und Erweiterungen unter ihm sowie seinem Sohn und dem Werkstattnachfolger wurden alle noch brauchbaren älteren Pfeifen übernommen, so dass die Orgel heute Pfeifen aus dem Zeitraum von 1481 bis 1984 enthält. Harald Vogel, 2012 mit dem Musikfest-Preis für seine Verdienste um die Wiederbelebung der norddeutschen Orgelkultur ausgezeichnet, bringt diese zum Klingen. Er geht der Tradition der »Battaglia« nach, der programmmusikalischen Darstellung von Kampfszenen, und stellt mit Kuhnaus »Streit zwischen David und Goliath« ein herausragendes Beispiel in den Mittelpunkt.
Tickets: Einheitspreis € 15 (erm. € 12) / Kombiticket Konzert 18.30 Uhr und 20.30 Uhr € 25 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Groningen - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 15:00 Uhr
Konzertbeginn: 18:30 Uhr (Martinikerk)
Abfahrt Spielort: ca. 21:45 Uhr (ab Der AA-Kerk)
Ankunft Domsheide: ca. 00:45 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 20 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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St. Lucas Kirche, Scheeßel
»Die Sintflut«
Programm:
Michelangelo Falvetti: »Il diluvio universale« (Oratorium, 1682)
Die Sintflut, Gottes Strafgericht über die sündige Menschheit, ist eine der bekanntesten und erschütterndsten Episoden des Alten Testaments. Der italienische Komponist Michelangelo Falvetti hat sie wohl nicht ohne Grund 1682 zum Thema eines Oratoriums gemacht. Seit jenem Jahr war Falvetti als Kapellmeister im sizilianischen Messina tätig und gerade diese Stadt ist selbst immer wieder von Erdbeben verwüstet und gleichzeitig von der sie beherrschenden spanischen Krone mit Sanktionen belegt worden. Die Ausgrabung dieses barocken Meisterwerks ist dem jungen, aus Argentinien stammenden gefragten Dirigenten Leonardo García Alarcón zu verdanken. Mit der Cappella Mediterranea und dem Kammerchor von Namur sowie einer erstklassigen Riege von Solisten verspricht er eine packende Interpretation dieses dramatischen Oratoriums. Der besondere Clou liegt in der Verpflichtung von Keyvan Chemirani, einem Meister orientalischer Perkussionsinstrumente, der dieser Musik ein besonderes Flair verleiht, welches Sizilien als Schnittpunkt von Okzident und Orient bestens entspricht – eine spannende Deutschlandpremiere!
Tickets: € 35 / 30 /25 (Ermäßigung 20 %)
Bus-Shuttle Bremen - Scheeßel - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:45 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 22:45 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Der Aa-Kerk, Groningen (NL)
Arp-Schnitger-Festival V: »Deutsche und italienische Stilverbindungen«
Programm:
»Deutsche und italienische Stilverbindungen«:
Heinrich Scheidemann: Magnificat 5. Toni ex F
Felice Anerio: »Mio cor, se vera sei salamandra« Madrigal à 5
Heinrich Scheidemann: Intavolierung »Mio cor, se vera sei salamandra« (nach Anerio)
Johann Adam Reincken/Dieterich Buxtehude: Choralfantasie »Nun freut euch, lieben Christen gmein«
Dieterich Buxtehude: Toccata con Pedale ex F BuxWV 157
Johann Gottfried Walther: Concerto h-Moll von Antonio Vivaldi [del Signr. Meck] appropriato all’organo
Johann Sebastian Bach: Herzlich tut mich verlangen BWV 742/727,
Praeludium und Fuga h-Moll BWV 544
Groningen, ein Paradies für Orgelfans! Nach Verlassen der Martinikerk bedarf es nämlich nur einiger Schritte über den Fischmarkt und schon erhebt sich vor einem die Der Aa-Kerk. Dort baute Schnitger Ende des 17. Jahrhunderts seine größte Orgel in den Niederlanden, die jedoch 1710 durch den Einsturz des Kirchturms zerstört wurde. Rund 100 Jahre vergingen, bis durch eine Schenkung Wilhelms I. die ursprünglich für die Groninger Academiekerk erbaute Schnitger-Orgel hierhin gelangte. Heute gilt sie als eine der bedeutendsten Barockorgeln Nordeuropas. An ihr zeigt Harald Vogel auf, wie im Barock der konzertante italienische Stil von Komponisten wie Scheidemann, Buxtehude und Bach aufgegriffen wurde und die Entwicklung der norddeutschen Orgelschule nachhaltig beeinflusste.
Tickets: Einheitspreis € 15 (erm. € 12) / Kombiticket Konzert 18.30 Uhr und 20.30 Uhr € 25 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Groningen - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 15:00 Uhr
Konzertbeginn: 18:30 Uhr (Martinikerk)
Abfahrt Spielort: ca. 21:45 Uhr (ab Der AA-Kerk)
Ankunft Domsheide: ca. 00:45 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 20 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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aug
Kirche St. Peter und Paul Cappel
Arp-Schnitger-Festival VI: »Juwel im Marschland«
Programm:
Dieterich Buxtehude: Toccata in d BuxWV 155, Mit Fried und Freud ich fahr dahin BuxWV 76, Toccata in F BuxWV 156, Ich dank dir lieber Herre BuxWV 194
Hugo Distler: Sonatine aus »Dreißig Spielstücke« op. 18/1
Johann Sebastian Bach: Präludium und Fuge C-Dur BWV 531, Partite diverse sopran: »Ach, was soll ich Sünder machen« BWV 770
Pier Damiano Peretti: Musica mechanica
Bei Orgelfreunden in der ganzen Welt genießt sie seit Jahrzehnten schon Kult-Status: die am besten erhaltene Orgel von Arp Schnitger. Sie findet sich in der kleinen Kirche St. Peter und Paul in Cappel im »Land Wursten« zwischen Weser- und Elbemündung. Von Schnitger 1680 ursprünglich für die Hamburger Klosterkirche St. Johannis erbaut, kaufte die Gemeinde Cappel das Instrument 1816 während der Wirren der Napoleonischen Kriege für 600 Taler an. Im Prospekt stehen unverändert die einzigen in Norddeutschland erhaltenen Zinn-Prospektpfeifen aus der Werkstatt Schnitgers. Seinen heute schon legendären Ruf verschaff ten dieser Orgel die Bach-Aufnahmen von Helmut Walcha (1950 und 1952), die behutsame Restaurierung in 1976/77 festigte die herausragende Stellung des Instruments. Der italienische Organist Pier Damiano Peretti schlägt einen großen Bogen von Dieterich Buxtehude und Johann Sebastian Bach über Hugo Distler bis zu seiner Eigenkomposition »Musica mechanica«, die explizit auf die Besonderheiten barocker Instrumente in der Tradition Schnitgers angelegt sein wird.
Tickets: Einheitspreis € 12 (erm. € 10)
Bus-Shuttle Bremen - Cappel - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 17:00 Uhr
Konzertbeginn: 19:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:45 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 23:15 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 15 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Altes Kurhaus (Bad Zwischenahn)
»Junge Sterne«
Programm:
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 D-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine G-Dur KV 301 (KV 293a), Sonate für Klavier und Violine e-Moll KV 304 (KV 300c), Sonate für Klavier und Violine A-Dur KV 526
Claude Debussy: Sonate für Violine und Klavier g-Moll
Sie gelten als zwei der talentiertesten französischen musikalischen Persönlichkeiten der jungen Generation und ihr Stern am Klassikhimmel beginnt immer heller zu erstrahlen: Geigerin Fanny Clamagirand und Pianistin Lise de la Salle. Die beiden Künstlerinnen konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche renommierte Wettbewerbe für sich entscheiden und sind bereits in fast allen wichtigen Konzerthäusern und mit den renommiertesten Orchestern der Welt aufgetreten. Auch als Kammermusikerinnen beindrucken sie mit einer souveränen Technik, einem elanvollen Musizierstil und einer bezwingenden Intuition für musikalische Logik – genau das richtige »Handwerkszeug« für ihre Interpretationen von Mozart, Beethoven und Debussy.
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Bad Zwischenahn - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:45 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 22:45 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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aug
BLG-Forum Überseestadt
Kinderprogramm »Drumblebee«
Programm:
»Drumblebee«: Ein inszeniertes Percussion-Konzert für Kinder ab 5 Jahren mit Werken vom Quatuor Beat, Igor Strawinsky, Nikolai Rimski-Korsakov, Goran Bregovic u. a.
Eine Produktion der Philharmonie Luxembourg in Koproduktion mit Lucerne Festival, KölnMusik und Grazer Spielstätten
In »Drumblebee« des Pariser Quatuor Beat verschmelzen Bewegung und Rhythmus, tiefgreifende Musikalität und begeisternde Choreographie zu einem inszenierten Percussion-Konzert ganz ohne Worte. Virtuose Trommelkunst paart sich mit Tempo und Spontaneität, archaische Kraft mit launiger Darbietung und unbändiger Spielfreude. Die im April 2012 uraufgeführte Auftragsproduktion der Philharmonie Luxembourg für Kinder ab fünf Jahren erhielt bereits zwei bedeutende Auszeichnungen: den Publikumspreis bei den »Young Audiences Music Awards« der Jeunesses musicales und den »junge ohren«- Sonderpreis der Jury des »netzwerk junge ohren«. »Drumblebee« – ein virtuoser Hummelflug für alle, die nicht gerne still sitzen!
Tickets: Erwachsene € 15 (Ermäßigung 20 %), Kinder € 5
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BLG-Forum Überseestadt
Kinderprogramm »Drumblebee«
Programm:
»Drumblebee«: Ein inszeniertes Percussion-Konzert für Kinder ab 5 Jahren mit Werken vom Quatuor Beat, Igor Strawinsky, Nikolai Rimski-Korsakov, Goran Bregovic u. a.
Eine Produktion der Philharmonie Luxembourg in Koproduktion mit Lucerne Festival, KölnMusik und Grazer Spielstätten
In »Drumblebee« des Pariser Quatuor Beat verschmelzen Bewegung und Rhythmus, tiefgreifende Musikalität und begeisternde Choreographie zu einem inszenierten Percussion-Konzert ganz ohne Worte. Virtuose Trommelkunst paart sich mit Tempo und Spontaneität, archaische Kraft mit launiger Darbietung und unbändiger Spielfreude. Die im April 2012 uraufgeführte Auftragsproduktion der Philharmonie Luxembourg für Kinder ab fünf Jahren erhielt bereits zwei bedeutende Auszeichnungen: den Publikumspreis bei den »Young Audiences Music Awards« der Jeunesses musicales und den »junge ohren«- Sonderpreis der Jury des »netzwerk junge ohren«. »Drumblebee« – ein virtuoser Hummelflug für alle, die nicht gerne still sitzen!
Tickets: Erwachsene € 15 (Ermäßigung 20 %), Kinder € 5
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Die Glocke, Großer Saal
»Les Soirées Musicales«
Programm:
Gioacchino Rossini: Auszüge aus »Soirées Musicales« und »Pêchés de vieillesse«
Luigi Giordigiani: »Canti populari toscani« und andere Werke
Als im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum die romantischen Kunstlieder eines Franz Schubert ihre Verbreitung fanden, stand die Musikwelt in Italien und Frankreich ganz im Zeichen des Belcanto. Gioacchino Rossini, der 1829 in Paris auf dem Höhepunkt seines Ruhms sein Schaffen für die Opernbühne aufgab, schrieb in den restlichen Jahrzehnten seines Lebens noch sporadisch höchst anmutige Lieder sowie Kammermusik-Arien und -Duette. Volksliedartige populäre Songs verschmolz er kunstfertig mit Elementen seiner Belcanto-Arien, die Größen wie Wagner, Meyerbeer oder Verdi zu seinen schönsten Kompositionen zählten. Parallel dazu schuf in Italien Luigi Giordigiani unter anderem seine »Canti populari toscani«, für die er ganz volksnah den Dialekt seiner toskanischen Heimat aufgriff . Angeführt von Eva Mei, seit ihrem Musikfest-Debüt 1999 ein besonderer Liebling des Bremer Publikums, machen die Künstler mit hierzulande nur selten zu hörenden Schätzen exquisiter Salonmusik aus ihrer Heimat bekannt – eine Entdeckung!
Tickets: € 65 / 50 / 40 / 25 / 15 (Ermäßigung 20 %)
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Dom zu Verden
»Vokalpracht aus Florenz«
Programm:
Alessandro Striggio: Messe für 40 Stimmen (ein Festgottesdienst zum Johannistag in Florenz mit Alessandro Striggios »Missa sopra Ecco si beato giorno«, ergänzt um Musik von Claudio Monteverdi und Orazio Benevoli)
Nicht nur in Venedig wurde die frühbarocke Mehrchörigkeit zelebriert, auch im prunkliebenden Florenz der Medici ließ man mehrere Chöre gegeneinander singen, um sie dann polyphonisch miteinander zu verschränken. Besonders prachtvoll wurde hier im majestätischen Dom am St. Johannistag (24. Juni) musiziert, um dem Schutzheiligen der Stadt zu huldigen. Zu diesem Anlass stellte Domkapellmeister Francesco Corteccia Mitte des 16. Jahrhunderts eine feierliche Messe zusammen. Den Großteil steuerte Alessandro Striggio mit seiner im Auftrag von Großherzog Cosimo I. de’ Medici entstandenen monumentalen »Missa sopra Ecco si beato giorno« für fünf achtstimmige Chöre bei. Hervé Niquet und die formidablen Sänger und Instrumentalisten seines Concert Spirituel ergänzen diese Messe für 40 Stimmen kunstvoll um Striggios Motette »Ecce beatam lucem« und Musik von Claudio Monteverdi und Orazio Benevoli. So entsteht die fiktive Rekonstruktion eines pompösen Festgottesdienstes von spektakulärem Ausmaß – ein betörend tönendes universales Klangerlebnis!
Tickets: € 60 / 50 / 40 / 25 / 15 (Ermäßigung 20 %)
Bus-Shuttle Bremen - Verden - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:45 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 22:45 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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sep
Johannes a Lasco Bibliothek Emden
»Das Lied von der Erde«
Programm:
Gustav Mahler: »Das Lied von der Erde«
In einer Zeit schwerer persönlicher Schicksalsschläge komponierte Gustav Mahler 1907–09 sein »Lied von der Erde«. Diesen Titel wählte er für das Werk für zwei Vokalsolisten und Orchester nicht ohne Grund. Da es seine neunte Sinfonie gewesen wäre, glaubte er auf diese Weise das Schicksal überlisten zu können, das Komponisten wie Beethoven, Schubert, Dvor¡ák und Bruckner nur neun Sinfonien gestattet hatte. Mit dem »Lied von der Erde« gelang ihm die vollkommene Verschmelzung von Vokalem und Sinfonischen, und später sollte er das Werk als »das Persönlichste, was ich je geschrieben habe« bezeichnen. Das junge englische Aurora Orchestra, das im vergangenen Jahr bei »Musikfest Surprise« bereits u. a. mit Mahler für Furore gesorgt hat, kann sich für dieses Meisterwerk mit Christianne Stotijn und Andrew Staples zweier eindringlich gestaltender Sängerpersönlichkeiten sicher sein.
Tickets: € 35 / 30 / 25 (Ermäßigung 20 %)
Bus-Shuttle Bremen - Emden - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 15:00 Uhr
Konzertbeginn: 18:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 19:00 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 21:30 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 15 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Die Glocke, Großer Saal
»Schicksalsmusik«
Programm:
Giuseppe Verdi: Ouvertüre aus »La forza del destino«, Salice & Ave Maria der Desdemona aus »Otello«
Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Briefszene der Tatiana aus »Eugen Onegin« op. 24
Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88
Es gibt sie einfach, diese Fälle, bei denen sich ein Orchester und ein Dirigent quasi blind verstehen. So auch beim City of Birmingham Symphony Orchestra und seinem jungen Chefdirigenten Andris Nelsons! 2008 wurde der damals 31-jährige Lette zum Music Director ernannt und seitdem knüpft der britische Klangkörper nahtlos an seinen Weltruf an, den er sich unter der langjährigen Ägide von Sir Simon Rattle erworben hat. Das Ergebnis sind musikalische Höhenfl üge, die Musiker wie Publikum gleichermaßen elektrisieren. Gerade bei Verdi, Tschaikowsky oder Dvorˇák lebt, liebt und leidet Nelsons mit suggestiver Körpersprache inbrünstig mit, fasziniert mit höchstem Kontrastreichtum und kitzelt das letzte Quentchen Ausdruck aus seinen Musikern heraus. Ihm ebenbürtig zur Seite steht – auch im Privatleben – die lettische Sopranistin Kristˉıne Opolais, der mit ihrer großen, biegsamen und farbenreichen Stimme bewegend-intensive Rollenportraits gelingen, die fesseln und Staunen machen zugleich.
Tickets: € 85 / 70 / 55 / 40 / 25 (Ermäßigung 20 %)
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St. Cyprian- und Corneliuskirche Ganderkesee
Arp-Schnitger-Festival VII: »Mit Heinrich Schütz in Italien«
Programm:
»Mit Heinrich Schütz in Italien«:
Heinrich Schütz: Auszüge aus Italienischen Madrigalen op. 1
Girolamo Frescobaldi: Toccata Seconda g-Moll (aus II Secondo Libro de Toccate)
Heinrich Schütz: Kleine Geistliche Konzerte (Auszüge)
Johann Jakob Froberger: Partita FbWV 606 »auff die Mayerin«
Heinrich Schütz: Auszüge aus Italienischen Madrigalen op. 1
Heinrich Schütz hatte Glück: Sein Förderer, Landgraf Moritz von Hessen- Kassel, wollte ihm ermöglichen, sein musikalisches Handwerk von der Pike auf zu lernen. So trat Schütz von 1609 bis 1612 dank eines Stipendiums seines Regenten ein dreijähriges Studium bei Giovanni Gabrieli in Venedig an, einem der bedeutendsten Musiker seiner Zeit. Der 24-jährige Schütz sog in der weltoffenen Lagunenmetropole die Kunst, Kultur und italienische Sprache in sich auf und setzte sich eingehend mit der ästhetischen Forderung Gabrielis auseinander, die Musik solle so genau wie möglich das vertonte Wort nachbilden. Mit der 1611 veröffentlichten Madrigalsammlung »Il Primo Libro de Madrigali« lieferte Schütz den beeindruckenden »Beleg« seines Studiums ab, mit dem er sich seinem Meister mehr als ebenbürtig erwies. Das Vokalsolistenensemble Sette Voci steht für exzellente virtuose Gesangskunst mit sicherem Stilgefühl und profunder Auseinandersetzung mit dem Notentext – wie geschaffen für die ungeheure Dramatik und den melodischen Reichtum von Schütz’ Gesellenstück.
Tickets: Einheitspreis € 25 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Ganderkesee - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 22:15 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 23:00 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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sep
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Musikfest Surprise I: »Rudresh Mahanthappa's Gamak«
Programm:
Rudresh Mahanthappa: »Gamak«
Der indisch-stämmige US-Amerikaner Rudresh Mahanthappa passt in kein Klischee! Ganz bewusst unterläuft der 41-jährige Altsaxophonist jegliche Erwartungshaltungen, hält sich alle Optionen offen und formuliert sein Ziel wie folgt: »Musik [zu machen], die Kategorien verneint und die sehr genau in die Zeit passt, in der wir leben«. Mit dem virtuosen, wandelfähigen Gitarristen David ›Fuze‹ Fiuczynski, dem erfindungsreichen Bassisten François Moutin und dem ausdrucksstarken Schlagzeuger Dan Weiss wird er diesem Anspruch auch bei seinem neuesten Projekt »Gamak« mehr als gerecht. Westliche Stilistik von der Klassik bis zum Freejazz kombiniert er mit indischen Einflüssen und bindet dazu avancierte Musikstile wie Country, Folk, Progressive Rock, Heavy Metal oder Ambient ein. Das Ergebnis? Eine höchst faszinierende musikalische Tour de force – urban, kosmopolitisch, energiegeladen und kompromisslos!
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
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sep
Die Glocke, Großer Saal
»Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner«
Programm:
Richard Wagner: Vorspiel und 1. Szene aus »Das Rheingold«, Walkürenritt (Orchesterversion) und Wotans Abschied und Feuerzauber aus »Die Walküre«, Siegfried-Idyll (Konzertversion) aus »Siegfried«, Siegfrieds Rheinfahrt, Trauermarsch und Schlussgesang der Brünnhilde (»Starke Scheite schichtet mir dort«) aus »Die Götterdämmerung«
Die Aufführung des 1. Aktes aus Richard Wagners »Die Walküre« im vergangenen Musikfest geriet zu einem gefeierten Höhepunkt im Programm. Die Kritik zeigte sich begeistert davon, wie Markus Poschner seine Philharmoniker »mit überwältigender Genauigkeit und Schönheit im Detail« durch die Partitur geführt hatte und das musikalische Geschehen »spannungsvoll wie einen Krimi« inszeniert hatte. Man war sich einig: In dieser kongenial aufeinander eingespielten Kombination steckt Potenzial für noch viel mehr! Grund genug, dieser Einschätzung anlässlich des 200. Geburtstags von Richard Wagner nachzukommen: Mit einem Querschnitt aus dem »Ring des Nibelungen« können sich die Bremer Philharmoniker und ihr Generalmusikdirektor erneut von ihrer besten Seite zeigen!
Tickets: € 70 / 60 / 50 / 35 / 20 (Ermäßigung 20 %)
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Schloss Oldenburg, Festsaal
»Schloss-Konzert«
Programm:
Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 76/3 Hob. III:77 (»Kaiserquartett«)
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 4 Sz 91
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Oldenburg - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:30 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 22:30 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Musikfest Surprise II: »Nik Bärtsch's RONIN«
Programm:
Neue Module von Nik Bärtsch, interpretiert und improvisiert von RONIN
Nicht von ungefähr beschreibt Nik Bärtsch die Musik, die er mit seinem Zen-Funk-Quartett RONIN macht, als »Ritual Groove Music«. Elemente aus Funk, Jazz, Minimal Music und Klängen der japanischen Ritualmusik verschmelzen zu einem eigenen Stil, der einer durchgehenden Ästhetik folgt: mit minimalen Mitteln maximale Wirkung zu erzielen. Anstatt den Kompositionen aussagekräftige Titel zu verleihen, bezeichnet Nik Bärtsch sie schlicht als Module und versieht sie mit Ziffern. Verschiedene Bausteine als Bestandteil eines größeren Systems verzahnen sich so zu einem komplexen musikalischen Konzept, das radikale neue Lösungen für viele Aspekte der improvisierten und komponierten Musik liefert. Gerade bei ihren Live-Auftritten überzeugt RONIN mit einer unglaublichen Präzision und Homogenität, die sich mit Vitalität, Energie und Dynamik paaren und den Hörer geradezu in einen Sog hineinziehen, der süchtig machen kann – ein absolutes Hörerlebnis!
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
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sep
IHK Bremerhaven, Kammersaal
»Kammer-Konzert«
Programm:
Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur op. 76/3 Hob. III:77 (»Kaiserquartett«)
Béla Bartók: Streichquartett Nr. 4 Sz 91
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80
Seit das französische Quatuor Ebène gleich mehrere Preise beim ARD-Musikwettbewerb 2004 gewonnen hat, hat es sich wie kaum ein anderes junges Streichquartett mit aufregenden und erfrischend eigenständigen Interpretationen an die Weltspitze gespielt. Die drei angekündigten Werke von Haydn, Bartók und Mendelssohn Bartholdy versprechen eine aufregende Verknüpfung von Klangwelten. Können die vier Musiker bei Haydn und Bartók ihre schier überbordende Vitalität und Spielfreude entfalten, ist bei Mendelssohn Bartholdys f-Moll Quartett wiederum Reife und Ausdruckstiefe gefragt, entstand es doch 1847 als eines der letzten Werke des Komponisten unmittelbar nach dem Tod seiner geliebten Schwester Fanny.
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
Bus-Shuttle Bremen - Bremerhaven - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 21:30 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 22:30 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 10 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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Musikfest Surprise III: »The Mosaic-Project«
Programm:
»The Mosaic Project«: Werke von Terry Lyne Carrington, Nona Hendryx, John Lennon/Paul McCartney, Al Green u. a.
Sie ist wohl die bekannteste Drummerin der internationalen Jazz-Szene: Terri Lyne Carrington. Bereits in jungen Jahren als Wunderkind gefeiert, hat sie mit Größen wie Dizzy Gillespie, Oscar Peterson, Wayne Shorter, Herbie Hancock oder Pat Metheny gearbeitet. Als Produzentin, Komponistin und Sängerin stellt sie Formationen von Künstlern unterschiedlicher Stilrichtungen und Blickwinkel zusammen und vermengt dabei souverän Jazz, Soul, Funk und vieles mehr. Für ihr aktuelles Projekt »Mosaic« vereint sie erstklassige Musikerinnen um sich (ohne dabei dogmatisch männliche Musiker außen vor zu lassen!) und bricht eine Lanze für die mit Ausnahme großer Sängerinnen wie Dianne Reeves immer noch stark unterrepräsentierten Frauen in der Jazz- Szene. Dem Programmtitel folgend fügen sich die Kreativität aller Beteiligten und die daraus resultierende Vielfalt wie ein Mosaik zusammen und spiegeln fesselnd einen Querschnitt durch Generationen, Kulturen und musikalische Stile wider – female jazz at its best!
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
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sep
Unser Lieben Frauen Kirche
Ein Musikalisches Opfer
Programm:
Johann Sebastian Bach: »Ein Musikalisches Opfer« BWV 1079
Er ist wohl einer charismatischsten und umtriebigsten Protagonisten der Alten Musik: Jordi Savall. Seit rund 30 Jahren widmet er sich der authentischen Auff ührung großer Werke der Vergangenheit und der Wiederentdeckung vergessener oder vernachlässigter Musikschätze – als Dirigent und als begeisterter Gambenspieler. Mit seinem Ensemble Le Concert des Nations entlockt er dem reichen Schaff en Bachs durch Dynamik, Plastizität, Klangschönheit und Musizierfreude immer wieder neue Seiten. Dessen geheimnisumwittertes »Musikalisches Opfer«, das die Nachwelt der gesicherten Begegnung des 62-jährigen Bachs mit Friedrich II. von Preußen in Potsdam verdankt, ist für Savall gar »eines der modernsten und schönsten kammermusikalischen Werke aller Zeiten«. Mit Le Concert des Nations und Jordi Savall wird die musikalische Welt am Hofe von Sanssouci wieder faszinierend lebendig.
Tickets: € 50 / 40 / 30 / 20 (Ermäßigung 20%)
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Musikfest Surprise IV: »Torso«
Programm:
»Torso«: wiederentdeckte Fragmente aus Arnold Schönbergs Nachlass kombiniert mit Fragmenten von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Wolfgang Rihm, Beat Furrer u. a.
Die bezwingende Kombination von Intellekt und Emotionalität macht den italienischen Pianisten und Dirigenten Marino Formenti zu einer der herausragenden Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Seine Lust, immer wieder neue Konzertformate zur Diskussion zu stellen, und seine Vorliebe, Musik verschiedenster Epochen erhellend miteinander zu konfrontieren, zeigt unmissverständlich, dass es bei ihm kein Schubladendenken gibt! Von den kürzlich wiederentdeckten Fragmenten aus Arnold Schönbergs Nachlass ausgehend, spielt Formenti in »Torso« mit der Idee des Unvollendeten. Fragmente Schönbergs lässt er mit Bruchstücken älterer Komponisten (Mozart, Schubert u. a.) und jüngerer (Rihm, Furrer u. a.) in Dialog treten und erklärt vorab dazu: »Bei Fragmenten ›riecht‹ man geradezu den komponierenden, ringenden Mensch – vielleicht noch mehr, noch plastischer, noch verzweifelter, noch überglücklicher als in den vermutlich ›vollendeten‹ Werken«.
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 20)
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sep
Die Glocke, Großer Saal
»Metropole Orkest meets Kurt Elling«
Programm:
»Metropole Orkest meets Kurt Elling«
Zugegeben, das Wort Gipfeltreff en wird inflationär gebraucht, aber bei diesem Konzert stimmt es einfach: Das niederländische Metropole Orkest, vom renommierten Guardian als »das weltweit größte Pop- und Jazzorchester« gefeiert, trifft auf Kurt Elling, den wiederum die New York Times »für den herausragendsten Jazzvokalisten unserer Zeit« hält. Beide sind eine Klasse für sich! Der große Klangkörper wird mit Herzblut dem Ausnahme-Sänger einen üppigen, dabei aber präzis gespielten und keineswegs überfrachteten Orchester-Sound bieten. Auf dem kann sich der fein nuancierende und enorm wandlungsfähige Bariton als ein Meister virtuoser Scats und sensitiver Vokalisen präsentieren, der zudem seinen Improvisationen gern poetische Texte unterlegt. Das Programm umfasst neu arrangierte Standards von Duke Ellington, Charles Mingus, Wayne Shorter oder Joe Zawinul genauso wie Coverversionen der Beatles oder von Paul Simon – treffsicher und elegant präsentiert und dabei immer wieder voller überraschender Wendungen!
Tickets: € 65 / 55 / 45 / 35 / 20 (Ermäßigung 20 %)
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sep
Kunsthalle Bremen
»Galeriekonzerte«
Programm:
Hille Perl, Gambe & Sirius Viols
Lee Santana und Johannes Gontarski, Lauten
»Concerto di viole« – Das Goldene Zeitalter der Gambenensembles
Per Arne Glorvigen, Bandoneon
Werke aus der Schaffenszeit von John Cage
Musik und Bildende Kunst werden bei den Galeriekonzerten in der Kunsthalle Bremen in eine spannende Wechselwirkung gebracht. Im Niederländer-Saal mit seinen prächtigen Gemälden holländischer Meister des 17. Jahrhunderts machen Ausnahme-Gambistin Hille Perl und ihre Sirius Viols passend dazu das Goldene Zeitalter der Gambenensembles erlebbar. Im Licht- und Klangraum von John Cage im Obergeschoss wird der norwegische Bandoneon- Spieler Per Arne Glorvigen Werke zu Gehör bringen, die in Verbindung mit der Schaff enszeit Cages und seiner kompositorischen Mittel stehen.
Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr zunächst mit einer inhaltlichen Einführung zu den Kunstwerken im Niederländer-Saal und im Cage-Raum. Im Anschluss finden in den jeweiligen Räumen parallel zwei Kammerkonzerte à 30 Minuten mit je einer Wiederholung inklusive Einführung statt, für die die Besucher in den jeweils anderen Raum wechseln.
Tickets: Einheitspreis € 30 (erm. € 24)
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sep
Die Glocke, Großer Saal
»Klavierabend«
Programm:
Johann Sebastian Bach: Partita Nr. 3 a-Moll BWV 827
Ludwig van Beethoven: Sonate D-Dur op. 10/3
Frédéric Chopin: Nocturne As-Dur op. 32/2, Zwei Polonaisen op. 40,
Drei Mazurkas op. 63, Scherzo cis-Moll op. 39
Beim renommierten Warschauer Chopin-Klavierwettbewerb 2005 hielt ein ganzes Land den Atem an! Kein Wunder, denn mit dem damals erst 20-jährigen Rafa³ Blechacz aus der polnischen Provinz räumte ein bis dahin völlig unbekannter Pianist alle ersten Preise und Sonderpreise ab. Das hätte zu Kopf steigen können! Aber Rafal Blechacz ist sympathisch bodenständig geblieben und sagt unprätentiös über seine Herangehensweise: »Die Interpretation eines Werkes muss natürlich, lebendig und musikalisch sein«. Und so ist Rafa³ Blechacz ein Pianist, der bei aller Fingerfertigkeit der Poesie konsequent den Vorzug vor jeder Form der Tastenraserei gibt – mit viel Gefühl und Ausdruck, aber gleichzeitig auch großer Willenskraft und Energie. Die Zahl seiner Auftritte beschränkt er konsequent auf rund 45 Konzerte pro Jahr, umso schöner, dass zu diesen in 2013 auch sein Musikfest-Debüt zählt!
Tickets: € 50 / 40 / 30 / 20 (Ermäßigung 20 %)
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sep
St. Laurentius-Kirche Langförden
»Marienvesper aus dem Salzburger Dom«
Programm:
»Marienvesper aus dem Salzburger Dom«: Geistliche Musik aus Heinrich Ignaz Franz von Bibers »Vesperae longiores ac breviores« und von Johann Caspar Kerll (u. a. »Missa in Fletu Solationum«)
Cantus Cölln, 1987 von Konrad Junghänel gegründet, gehört heute zu den renommiertesten Vokalformationen seiner Art weltweit. Sowohl die außerordentliche Balance zwischen homogenem Ensembleklang und individuellem Ausdruck der Solistenstimmen als auch die ambitionierte Wiederbelebung vergessener Repertoires kennzeichnen seinen Rang. Nun lenken die Kölner den Blick auf die festliche vokal instrumentale Kirchenmusik von Heinrich Ignaz Franz von Biber, der seit 1684 als Hofkapellmeister in den Diensten des Erzbischofs von Salzburg stand. Aus seiner 1693 veröffentlichten Sammlung »Vesperae longiores ac breviores« hat Konrad Junghänel fünf Psalmvertonungen und ein Magnificat ausgewählt und mit geistlicher Musik von Johann Caspar Kerll zu einer prächtigen Marienvesper für acht Vokalsolisten, Streicher, Generalbass und die Bläser vom Concerto Palatino kombiniert. Kerlls »Missa in fl etu solationum«, die er während der Belagerung Wiens durch die Türken 1683 schrieb, rundet das klangprächtige Programm vollendet ab.
Tickets: € 33 / 28 / 23 (Ermäßigung 20 %)
Bus-Shuttle Bremen - Langförden - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 22:00 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 23:00 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 15 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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»The Suit«
Programm:
»The Suit« – adaptiert von Peter Brook, Marie-Hélène Estienne und Franck Krawczyk nach der Vorlage von Can Themba, Mothobi Mutloatse und Barney Simon
(Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
Eine Produktion von C.I.C.T/Théâtre des Bouffes du Nord Paris in Koproduktion mit der Fondazione Campania dei Festival / Napoli Teatro Festival Italia, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Young Vic Theatre und Théâtre de la Place Liège
Da ist er, der neue Geniestreich von Regie-Altmeister Peter Brook! Nach der weltweit gefeierten Inszenierung von »Eine Zauberflöte«, bei der das Musikfest Bremen als Koproduzent fungierte, hat sich der Regisseur mit Marie Hélène Estienne und Franck Krawczyk ein neues Projekt vorgenommen: »The Suit« (Der Anzug). Erzählt wird die tragikomische Geschichte eines Paares in einem südafrikanischen Township zur Zeit der Apartheid. Ein Mann erwischt seine Frau in flagranti mit ihrem Liebhaber, der auf der Flucht seinen Anzug zurücklässt. Dieser soll fortan als Erinnerung für den Fehltritt den Alltag des Paares teilen…
Nachdem Brook das Stück bereits 1999 als Schauspiel auf Französisch (»Le costume«) inszeniert hatte, entstand nun »The Suit« in seiner englischen Originalsprache mit drei Schauspielern – erweitert um Musik von Franz Schubert bis Miriam Makeba, die ein geschickt in das Bühnengeschehen integriertes Musikertrio vorträgt. Wie gewohnt konzentriert sich Brook souverän auf die Arbeit mit den Schauspielern, denen nur wenige Requisiten reichen, um vor den Augen der Zuschauer eine ganze Welt lebendig werden zu lassen. Erleben Sie nach umjubelten Aufführungen u.a. in Paris, London, New York, Neapel und Peking die ungebrochene Magie von Theaterlegende Peter Brook mit »The Suit« als Deutschlandpremiere!
Tickets: € 50 / 40 / 30 / 20 (Ermäßigung 20 %)
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sep
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»The Suit«
Programm:
»The Suit« – adaptiert von Peter Brook, Marie-Hélène Estienne und Franck Krawczyk nach der Vorlage von Can Themba, Mothobi Mutloatse und Barney Simon
(Aufführung in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
Eine Produktion von C.I.C.T/Théâtre des Bouffes du Nord Paris in Koproduktion mit der Fondazione Campania dei Festival / Napoli Teatro Festival Italia, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Young Vic Theatre und Théâtre de la Place Liège
Da ist er, der neue Geniestreich von Regie-Altmeister Peter Brook! Nach der weltweit gefeierten Inszenierung von »Eine Zauberflöte«, bei der das Musikfest Bremen als Koproduzent fungierte, hat sich der Regisseur mit Marie Hélène Estienne und Franck Krawczyk ein neues Projekt vorgenommen: »The Suit« (Der Anzug). Erzählt wird die tragikomische Geschichte eines Paares in einem südafrikanischen Township zur Zeit der Apartheid. Ein Mann erwischt seine Frau in flagranti mit ihrem Liebhaber, der auf der Flucht seinen Anzug zurücklässt. Dieser soll fortan als Erinnerung für den Fehltritt den Alltag des Paares teilen…
Nachdem Brook das Stück bereits 1999 als Schauspiel auf Französisch (»Le costume«) inszeniert hatte, entstand nun »The Suit« in seiner englischen Originalsprache mit drei Schauspielern – erweitert um Musik von Franz Schubert bis Miriam Makeba, die ein geschickt in das Bühnengeschehen integriertes Musikertrio vorträgt. Wie gewohnt konzentriert sich Brook souverän auf die Arbeit mit den Schauspielern, denen nur wenige Requisiten reichen, um vor den Augen der Zuschauer eine ganze Welt lebendig werden zu lassen. Erleben Sie nach umjubelten Aufführungen u.a. in Paris, London, New York, Neapel und Peking die ungebrochene Magie von Theaterlegende Peter Brook mit »The Suit« als Deutschlandpremiere!
Tickets: € 50 / 40 / 30 / 20 (Ermäßigung 20 %)
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sep
Die Glocke, Großer Saal
»Liederabend«
Programm:
Lieder von Johannes Brahms und Richard Strauss
Bei Sopranistin Christine Schäfer ist nicht nur die Stimme außergewöhnlich, sondern auch der Wille, unbeirrt ihren eigenen Weg zu gehen. Hartnäckig widersetzt sie sich Vermarktungsstrategien, lässt sich auf kein Repertoire festlegen – und ist trotzdem oder gerade deswegen eine der vielseitigsten und spannendsten Sängerinnen unserer Zeit. Neben gefeierten Opernauftritten von Berlin über Salzburg und Paris bis New York pflegt sie ihre Liebe zum Liedgesang. In dieser so filigranen wie anspruchsvollen Gattung genießt sie heute schlicht einen Ausnahmerang. Kein Wunder, ihrer glockenklaren, dabei aber warm getönten Stimme vermag sie eine unglaubliche Palette an Nuancierungen zu entlocken. Gepaart mit einer klugen Gestaltung und einer vorbildlichen Wortdeutlichkeit durchmisst sie in ihren Programmen ein Universum an Emotionen. Mit dem bestens vertrauten Eric Schneider am Klavier erreicht sie einen Verschmelzungsgrad, bei dem die Lieder zu kleinen, höchst bewegenden Gesamtkunstwerken werden, die den Zuschauer unmittelbar gefangen nehmen.
Tickets: € 60 / 50 / 40 / 25 / 15 (Ermäßigung 20 %)
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Jagdschloss Clemenswerth Sögel
»Förderpreisträger Deutschlandfunk 2012«
Programm:
Bernhard Romberg: Sonate Es-Dur op. 5/1 aus den »Trois grandes sonates pour le forte-piano avec accompagnement de violoncelle ou violon«
Ferdinand Ries: Grande Sonate in C-Dur op. 20. Nr. 1
Ludwig van Beethoven: Sieben Variationen über »Bei Männern, welche Liebe fühlen« aus Mozarts »Die Zauberflöte« Es-Dur WoO 46; Sonate g-Moll op. 5/2 aus den »Deux grandes sonates pour le clavecin ou piano-forte avec un violoncelle obligé«
Im vergangenen Musikfest wurden Cellist Davit Melkonyan und Pianist Mikayel Balyan mit dem Förderpreis Deutschlandfunk ausgezeichnet. Während die Jury bei Melkonyan sein »eindrucksvoll hochvirtuoses technisches Können mit einem ungemein tiefen Verständnis für die Partituren« lobte, hob sie bei Balyan »Interpretationen voll diff erenziertester Klangfarben und bezwingender musikalischer Logik« hervor. Das mit dem Sachpreis verbundene Engagement lösen die beiden aus Armenien stammenden Künstler mit einem Programm ein, das den Blick auf die Bonner Hofkapelle am Ende des 18. Jahrhunderts lenkt. Der dort seit 1784 in Diensten stehende Beethoven erhielt für sein Schaffen wichtige Impulse durch einen Kollegen, den aus Dinklage stammenden Bernhard Romberg. Als einer der führenden Cellisten jener Zeit ging er als Komponist und Autor einer »Violoncell-Schule« in die Geschichte des Instruments ein und war während seiner Bonner Zeit auch Lehrer von Ferdinand Ries, dem ältesten Sohn des kurkölnischen Musikdirektors Franz Anton Ries.
Tickets: Einheitspreis € 22 (erm. € 18)
Bus-Shuttle Bremen - Sögel - Bremen / Abfahrts- und Ankunftszeiten:
Abfahrt Domsheide: 17:00 Uhr
Konzertbeginn: 20:00 Uhr
Abfahrt Spielort: ca. 22:15 Uhr
Ankunft Domsheide: ca. 00:00 Uhr
Fahrpreis Hin- und Rückfahrt: 15 €
Anmeldungen nimmt ausschließlich der Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-15 Uhr) entgegen. Sie haben Fragen zum Bus-Shuttle und den Abfahrtszeiten? Dann wenden Sie sich an die Musikfest-Hotline unter 0421 / 33 66 77.
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sep
Die Glocke, Großer Saal
»L’incoronazione di Dario«
Programm:
Antonio Vivaldi: »L’incoronazione di Dario« (konzertant)
Die Vivaldi-Entdeckungsreise geht weiter! Nach den Opern »Orlando furioso« und »Il Farnace« in den Vorjahren, gilt es nun mit »L’incoronazione di Dario« ein weiteres Meisterwerk des venezianischen Komponisten zu entdecken. Die Lagunenmetropole erlebte die Urauff ührung dieser Oper beim Karneval von 1717 im Teatro di San Angelo. Die Handlung spielt im alten Persien: Nach dem Ableben des Königs Cyrus buhlen die drei Anwärter auf den Thron – Dario, Arpago und Oronte – um die Gunst von Cyrus’ Tochter Statira, um Regent zu werden. Nun ja, der Titel der Oper legt nahe, wer wohl am Ende das Rennen macht, aber bis dahin sind noch einige Intrigen und Missverständnisse am Hofe aufzuklären … Die Accademia Bizantina verspricht unter der Leitung von Ottavio Dantone eine berührende wie packende Wiedergabe, schließlich gehörten ihre Auff ührungen von Händels »Giulio Cesare« und Caldaras »Maddalena ai piedi di Cristo« zu den umjubelten Sternstunden in den vergangenen beiden Festivals. Ausgewiesene Barockoper-Spezialisten wie Sara Mingardo und Franco Fagioli komplettieren die hochkarätige Besetzung – ein furioser Festivalausklang!
Tickets: € 75 / 65 / 55 / 45 / 20 (Ermäßigung 20 %)
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sep
Die Glocke, Großer Saal
Sonderkonzert »Fidelio«
Programm:
Ludwig van Beethoven: »Fidelio« op. 72 (halbszenisch)
Sie ist der letzte Mosaikstein im international gefeierten »Beethoven-Projekt« der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und ihrem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi: Beethovens einzige Oper »Fidelio«. Nach der Gesamteinspielung und Auff ührung aller Beethoven Sinfonien und der letztjährigen Auff ührung der »Missa Solemnis« steht sie nun endlich als Premiere auf dem Musikfest-Programm. An keinem anderen Werk hat der Komponist so lange gearbeitet und wohl in keinem brachte er seine persönlichen Überzeugungen von Freiheit, Liebe und Humanität so explizit zum Ausdruck. Diese zeitlos aktuellen Werte werden in der Interpretation der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi am Pult und einem Ensemble aus den derzeit für diese Partien wohl gefragtesten Sängern gewiss einmal mehr den Ausnahmerang dieses Meisterwerks unterstreichen – und natürlich den von Bremens führendem musikalischen Botschafter!
Tickets: € 95 / 80 / 65 / 50 / 30 (Ermäßigung 20 %)
Veranstaltungsdetails »
- Start
- Programm
Eine große Nachtmusik
Arp-Schnitger-Festival
Musikfest Surprise
Künstler A-Z
Spielstätten
Open Up
Hörproben
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