Dee Dee Bridgewater

Dee Dee Bridgewater

Dee Dee Bridgewater (© Joe Martinez)

Dreifache Grammy-Gewinnerin, Tony-Gewinnerin, UN-Botschafterin der FAO, Produzentin, aber vor allem Jazz-Ikone: Ende der 1960er Jahre bog Dee Dee Bridgewater in den Erfolgsweg als Soul- und Jazzsängerin und als Musicalschauspielerin in New York ein. 1974 veröffentlichte sie ihr Debüt-Album »Afro Blue«, dem bis heute zahlreiche und vielfach ausgezeichnete Alben folgten, das jüngste als Hommage an ihre Geburtsstadt in Memphis entstehend. Die Tochter eines Trompeters und einer Sängerin trat mit vielen Größen der Jazzszene in den USA auf, darunter Dizzie Gillespie, Ella Fitzgerald, Dexter Gordon und Chic Correa und forcierte zugleich ihre internationale Karriere als Schauspielerin. 1984 kam sie als eine der Hauptdarstellerinnen in dem Musical »Sophisticated Ladies« nach Paris und lernte dort Simone Ginivre vom Nice Jazz Festival kennen. Das führte zu den entscheidenden Kontakten, die sie 1986 zum Umzug in die französische Hauptstadt bewogen. Als Hauptdarstellerin in »Lady Day«, einem Stück über das Leben von Billie Holiday, wurde sie für den Lawrence Oliver Award nominiert. Als Jazzsängerin wurde sie mit dem mehrfach preisgekrönten Album »Live in Paris« einem großen, auch europäischen Publikum bekannt. Nach künstlerisch prägenden und gelungenen Jahren in Paris kehrte sie 2001 in die USA zurück und arbeitet seither weiter sehr erfolgreich an ihrem Ruf als »First Lady of Jazz«. 2009 interpretierte sie im Musikfest Bremen Jazz-Standards von Billie Holiday bis Ella Fitzgerald und andere Stücke aus ihrem großen und vielseitigen Repertoire.

Veranstaltungen dieses Künstlers

Musikfest Surprise II: »Dee Dee Bridgewater's Memphis«

30.Aug.17, 21:00 Uhr

BLG-Forum Überseestadt, Bremen

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»Summertime«

26.Aug.17, 19:00 Uhr

Deutsches Auswandererhaus, Bremerhaven (Open air)

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