Fazil Say

Fazil Say

Fazil Say (© Marco Borggreve)

Fazıl Say studierte zunächst Klavier und Komposition am Konservatorium seiner Heimatstadt Ankara, bis ihm 1987 ein Stipendium des DAAD ein fünfjähriges Studium am Düsseldorfer Robert-Schumann-Institut in der Klavierklasse von David Levine ermöglichte. Kurz vor dem Abschluss seiner Studien, die er am Berliner Konservatorium fortsetzte, begann 1994 die internationale Karriere des jungen Pianisten mit dem Gewinn des Wettbewerbs »Young Concert Artists International Auditions« in New York. Fazıl Say spielte in der Folge mit sämtlichen renommierten amerikanischen und europäischen Orchestern und zahlreichen großen Dirigenten zusammen und erarbeitete sich dabei ein vielfältiges Repertoire. Mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja bildete er jahrelang ein erfolgreiches Duo; weitere prominente Partner sind u. a. Maxim Vengerov und Nicolas Altstaedt sowie das Borusan Quartet aus Istanbul.
Fazıl Says umfangreiches Schaffen als Komponist, das Werke für Soloklavier und Kammermusik bis hin zu Solokonzerten und großen Orchesterwerken umfasst, macht ihn zu einem der gefragtesten und meistaufgeführten zeitgenössischen Komponisten.
Als Solist und Kammermusiker präsentierte er Programme, die Elemente aus Klassik, Jazz und der osmanischen Musiktradition faszinierend zu einer völlig eigenen Architektur verbinden, die sich stilistisch keinerlei Zwängen unterwirft. Im Jubiläumsjahr 2014 schenkte der Musikfest-Preisträger dem Festival ein neues Werk und dessen Uraufführung, die »Ballade of Gezi-Park« (Gezi Park 3, op. 54).
Fazıl Says Einspielungen der Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Gershwin und Strawinski sowie die Aufnahmen eigener Werke wurden von der Plattenkritik hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet, u. a. dreimal mit dem ECHO Klassik.

Veranstaltungen dieses Künstlers

»Klavierabend«

22.Aug.17, 20:00 Uhr

Die Glocke / Großer Saal

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