Gérard Caussé

Gérard Caussé

Gérard Caussé (© David Arrays)

Bisweilen schon als Viola-Legende gerühmt, kann Gérard Caussé in der Tat auf eine beispiellose Karriere mit diesem Instrument zurückblicken und er gehört zu den wenigen Musikern, die die Viola als Soloinstrument zu inszenieren wissen. Die internationale Karriere des aus Toulouse stammenden Künstlers begann 1976 mit der Gründung von Pierre Boulez’ Ensemble Intercontemporain, dem er als Solobratschist angehörte. Seither hat er weltweit als Solist mit den bedeutendsten Orchestern unter Dirigenten wie Peter Eötvös, Philippe Herreweghe, Marek Janowski, Marc Minkowski, Sir Roger Norrington, Krzysztof Penderecki, John Eliot Gardiner, Charles Dutoit, Kent Nagano, Emmanuel Krivine und Rudolf Barshai gearbeitet und mit Künstlern wie Gidon Kremer, Renaud und Gautier Capuçon, Paul Meyer, François-René Duchâble, Augustin Dumay, Mischa Maisky, Maria João Pires, Maria Graf und Irena Grafenauer musiziert. Gérard Caussé lehrt als Professor am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris und an der namhaften Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid. Maßgeblich und zukunftsweisend zur Bedeutung seines Instruments trägt auch bei, dass Gérard Caussé Konzerte für Viola zur Uraufführung bringt, die für ihn komponiert wurden. Seine Diskografie enthält zahlreiche mit bedeutenden Preisen ausgezeichnete Alben mit Werken vom Barock bis zur Moderne. Im März 2018 bringt Erato anlässlich des diesjährigen 70. Geburtstags von Gérard Caussé 13 Alben des zu Ehrenden in einer Sonderedition heraus. Gérard Caussé spielt eine Viola von Gasparo da Salò aus dem Jahr 1560.


Weblinks

Veranstaltungen dieses Künstlers

»Romeo und Julia«

30.Aug.18, 20:00 Uhr

Die Glocke / Großer Saal

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»Schlossmusik auf Gödens«

07.Sep.18, 20:00 Uhr

Schloss Gödens, Sande/Friesland

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