11. September 2010 | 20:00 Uhr ›Mozart-Rossini-Gala‹ Teil 1
W. A. Mozart: Così fan tutte, Ouvertüre
W. A. Mozart: La clemenza di Tito, Arie Sesto: ›Parto, parto‹
W. A. Mozart: Le nozze di Figaro, Contessa Almaviva: ›E Susanna non vien... Dove sono...‹
W. A. Mozart: Le nozze di Figaro, Cherubino: ›Voi che sapete‹
W. A. Mozart: Le nozze di Figaro, Contessa Almaviva/Susanna: ›Canzonetta sull’aria‹
W. A. Mozart: Don Giovanni, Don Giovanni/Zerlina: ›La ci darem la mano‹
G. Rossini: La pietra del Paragone: Ouvertüre
G. Rossini: Il barbiere di Siviglia, Rosina: ›Una voce poco fa‹ Teil 2
G. Rossini: Il barbiere di Siviglia, Ouvertüre
G. Rossini: L’Italiana in Algeri, Isabella: ›Cruda sorte! Amor tirano!‹
G. Rossini: Il barbiere di Siviglia, Figaro: ›Largo al factotum‹
W. A. Mozart: Così fan tutte, Fiordiligi, Dorabella und Don Alfonso: Soave sia il vento
W. A. Mozart: Così fan tutte, Fiordiligi und Dorabella : ›Ah guarda sorella‹
W. A. Mozart: Così fan tutte, Dorabella: ›Smanie implacabili‹
W. A. Mozart: Così fan tutte, Fiordiligi: ›Come scoglio...‹
G. Rossini: Il barbiere di Siviglia, Rosina und Figaro: ›Dunque io son...‹
Der gebürtige Korse Jean-Christophe Spinosi hat sich mit seinem Ensemble Matheus, dessen Größe je nach Repertoire-Anforderung von 7 bis 50 Musikern variiert, durch Virtuosität und Spielfreude einen Namen gemacht. Besonders als einer der künstlerischen Säulen der ambitionierten Vivaldi-Edition des Labels Naïve erhielt das Ensemble zahlreiche internationale Auszeichnungen. Seinen Ruf als herausragende Vivaldi-Spezialisten unterstrichen Spinosi und sein Ensemble im Musikfest 2006 mit einer gefeierten Aufführung von Vivaldis ›Orlando furioso‹. Bei diesem Auftritt wurde auch klar: Bei Konzerten übertreffen Spinosi und seine Musiker sogar noch die auf den Aufnahmen erreichte Lebendigkeit ohne erwähnenswerte Einbußen bei der Perfektion. Und damit gelingt Spinosi auf faszinierende Weise so etwas wie die Quadratur des Kreises: Auf der einen Seite hört man, dass jede Note geübt, jeder Spannungsbogen durchdacht ist und nichts dem Zufall überlassen wird. Auf der anderen Seite mutet die Wiedergabe so frisch und spontan an, dass man meint, die Noten seien gerade erst aus der Feder des Komponisten gekommen. Mit einer faszinierenden Intuition für das Gleichgewicht zwischen Temperament und Feingefühl überträgt Spinosi seine Freude an der Musik auf die Musiker, Sänger und das Publikum. Beste Voraussetzungen also für eine fesselnde Mozart-Rossini-Gala zum Ausklang des Musikfest Bremen 2010!
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