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02. September 2010 | 20:00 Uhr
Quatuor Diotima
F. Schubert: Streichquartett Nr. 2 C-Dur D 32; G. Onslow: Streichquartett Nr. 29 in d-Moll op. 55; L. v. Beethoven: Streichquartett Nr. 13 in B-Dur op. 130 mit großer Fuge für Streichquartett in B-Dur op. 133
    Industrie- und Handelskammer Bremerhaven, Kammersaal   Preiskategorie
  Tickets für diese Veranstaltung unter Tel.: 0421 / 33 66 99 und unter 0421 / 36 36 36.      
 
  Künstler:
| Quatuor Diotima
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  Das von ehemaligen Studenten der Musikhochschulen Paris und Lyon gegründete Quatuor Diotima erhielt 1999 den ersten Preis des Pariser Wettbewerbs FNAPEC und 2000 den Contemporary Music Prize bei der London International String Quartet Competition. Seitdem haben die vier Musiker auf den großen internationalen Bühnen wie dem Auditorium du Louvre, der Cité de la Musique und der Berliner Philharmonie gespielt und gastierten in Japan, den USA, in Zentral- und Südamerika sowie in China und Korea. Mit seinem Namen zollt das Quatuor Luigi Nonos Streichquartett ›Fragmente – Stille. An Diotima‹ seinen Tribut. Gleichzeitig verweisen die Musiker so auf ihr starkes Engagement für die zeitgenössische Musik in Verbindung mit dem klassischen Streichquartett-Repertoire. Für ihr Bremerhavener Gastspiel haben die vier Künstler ein spannend zusammengestelltes Programm der Wiener Klassik und frühen Romantik angekündigt. Den Auftakt macht das ganz dem Ideal der Hausmusik verpflichtetete Streichquartett Nr. 2 C-Dur D32 aus dem Jugendwerk von Franz Schubert. Danach folgt das 1836 erschienene Streichquartett d-Moll op. 55 von George Onslow. Der Sohn eines englischen Lords und einer französischen Adligen zählt zu den wichtigen Brückenfiguren der Musikgeschichte der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wird erst seit wenigen Jahren – nicht zuletzt auch aufgrund des Engagements des Quatuor Diotima – wiederentdeckt. Abschließend erklingt das aus dem Spätwerk Ludwig van Beethovens stammende Streichquartett Nr. 13 B-Dur op. 130 mit der Großen Fuge B-Dur op. 133, die ursprünglich als Finale zu dem Streichquartett komponiert worden war, von Beethoven jedoch auf Anraten seines Verlegers unter eigener Opuszahl herausgegeben worden ist.

 
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