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02. September 2010 | 20:00 Uhr
›Symphonie Fantastique‹
G. Bizet: Sinfonie C-Dur; F. Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11; H. Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
    Die Glocke, Großer Saal   Preiskategorie C
16,00 - 70,00
  Tickets für diese Veranstaltung unter Tel.: 0421 / 33 66 99 und unter 0421 / 36 36 36.      
 
  Künstler:
| Orchester ›Anima Eterna Brugge‹
| Jos van Immerseel
| Pascal Amoyel
| zur Übersicht
 
  Mit dem in Brügge ansässigen Orchester Anima Eterna Brugge gründete Jos van Immerseel 1987 eines der heutige wichtigsten Originalklang-Ensembles. Während aber viele andere auf historischen Instrumenten musizierende Orchester eher im 17. und 18 Jahrhundert verweilen, hat sich Jos von Immerseel mit seinem Klangkörper schon immer auch bis zum Repertoire des frühen 20. Jahrhunderts vorgewagt. So waren die Belgier auch im Musikfest Bremen bereits mit ihren gefeierten Interpretationen von Johann Strauß, Maurice Ravel oder George Gershwin zu erleben. Anlässlich des 200. Geburtstages von Frédéric Chopin haben die Musiker diesmal dessen Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11 im Gepäck. Mit dem französischen Pianisten Pascal Amoyel gesellt sich auf einem authentischen Piano Pleyel auf dem Jahr 1841 ein ausgewiesener Experte dazu, der für seine CD-Einspielung von Solowerken Chopins 2005 in seiner Heimat mit dem renommierten ›Prix Victoires de la Musique‹ ausgezeichnet wurde. Den zweiten Teil des Programms bestimmt wiederum eines der Monumentalwerke des 19. Jahrhunderts schlechthin: Hector Berlioz’ ›Symphonie fantastique‹. Die am 5. Dezember 1830 in Paris uraufgeführte Sinfonie dokumentiert als Meilenstein in der Musikgeschichte Berlioz’ technische Meisterschaft auf dem Gebiet der Form, Harmonik, Instrumentenkunde und Instrumentation. ›Er ist revolutionär in seiner Zeit‹, sagt van Immerseel. ›Auch jetzt ist er noch revolutionär, wenn man das spielt, wie er das gemacht hat. Es ist komisch, wenn man moderne Instrumente nimmt, klingt die Musik fast altmodisch. Wenn man die authentischen Instrumente nimmt, klingt das total verrückt und fantasievoll.‹ Ob Bizet, Chopin oder Berlioz, bei diesem Programm können Sie getrost davon ausgehen, dass Sie die ausgewählten Werke dieser Komponisten so hören werden, wie Sie sie wahrscheinlich noch nie gehört haben!

 
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Hörproben
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Diese und weitere Hörproben finden Sie auch hier
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