20. AUGUST – 10. SEPTEMBER 2022

33. Musikfest

33. MUSIKFEST BREMEN

Willkommen zum 33. Musikfest Bremen. Vorhang auf für eine Welt voll magischer Klänge: Weltoffen, ganz im hanseatischen Selbstverständnis, mit Musik aus fünf
Jahrhunderten, dargeboten von den Besten ihres Fachs! Das ist eine verlockende Aussicht auf Konzerterlebnisse, in denen Sie in Klangwelten abtauchen, die mal verführen und anrühren, mal aufrütteln und aufwühlen, Sie aber gewiss nie unbeteiligt zurücklassen ...

Die Eröffnung »Eine große Nachtmusik« bietet zur Einstimmung bewährt Programme höchster Qualität und begeisternder Vielfalt – und schafft gleichzeitig wieder mehr Raum und Zeit für gemeinsamen Austausch. Doch das ist erst der Anfang, reiht sich doch in den folgenden Wochen ein Höhepunkt an den anderen! Auf kammermusikalische Feuerwerke mit Nicolas Altstaedt & Alexander Lonquich und Yulianna Avdeeva folgt das Festival-Debüt von Pablo Heras-Casado am Pult von Anima Eterna mit Bruckners Siebter. Das Arp-Schnitger-Festival bietet nicht nur Solokonzerte, sondern unter Einbeziehung der Orgel auch Einblicke in die Kirchenmusik des Baltikums sowie eine Würdigung des 350. Todestags von Heinrich Schütz. Ebenfalls im Bereich der sakralen Musik erinnern die Tallis Scholars an das Goldene Zeitalter Spaniens, die Akademie für Alte Musik und der RIAS Kammerchor spüren Händels Wirken in Rom nach, wohingegen Vox Luminis 40 Stimmen der Hoffnung aufblühen lässt.

Der Countertenor von Musikfest-Preisträger Philippe Jaroussky verschmilzt mit den Gitarrenklängen von Thibaut Garcia, Bariton Georg Nigl wiederum bettet einen Zyklus von Wolfgang Rihm in Lieder von Schubert und Beethoven ein. Nach Verdis »Traviata« präsentieren Jérémie Rhorer, Le Cercle de l’Harmonie und eine exquisite Gesangsbesetzung nun dessen »Rigoletto« im Originalklang. Das Orchester des 18. Jahrhunderts kombiniert Mozart und Haydn aufregend mit Michail Glinka und Il Giardino Armonico setzt mit Patricia Kopatchinskaja Vivaldi in einen zeitgenössischen Bezug und feiert mit Avi Avital die Mandoline. Hebt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen gleich zwei Werke von Fazıl Say aus der Taufe, pendeln die Bremer Philharmoniker mit Dvorák und Gershwin zwischen den Welten. Theo Croker und China Moses spüren den Wurzeln des Jazz in der afroafrikanischen Musik nach und bei MUSIKFEST SURPRISE ist der Blick über den Tellerrand per se Programm. Laurence Equilbey und ihr Insula Orchestra wandeln auf den Spuren Mozarts in Prag, während Hervé Niquet und Le Concert Spirituel dessen sakrale Fußabdrücke in Salzburg erkunden. Die bei Martina Gedeck und dem Schumann Quartett beleuchtete Künstlerfreundschaft von Brahms und den Schumanns ist auch Thema im Abschlusskonzert vom Chamber Orchestra of Europe und Robin Ticciati. Mit Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble klingt das Festival schließlich spektakulär Open Air auf dem Marktplatz aus!

Daneben finden drei Musikfest Ateliers als einwöchige Werkstätten unter der Leitung angesehener Dozent*innen statt. Alfredo Bernardini widmet sich in »Katharinas Hofmusik IV« Kammermusik aus der Zeit der Zarin, Lionel Meunier beleuchtet in »Wege zu Bach« die Vorläufer des Thomaskantors und Yaron Herman vermittelt die Kunst der Improvisation.

Neben dem großen privatwirtschaftlichen Engagement zahlreicher Partner sichert die Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien und die Freie Hansestadt Bremen die Realisierung des Festivalprogramms.

Das Musikfest Bremen dankt allen Sponsoren, Förderern, Partnern und Freunden.