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18.06.2018

»Förderpreis Deutschlandfunk« 2018 geht an Äneas Humm

Der Schweizer Bariton Äneas Humm erhält den diesjährigen „Förderpreis Deutschlandfunk“, der seit 1998 gemeinsam vom Sender und dem Musikfest Bremen an hochbegabte Nachwuchskünstler vergeben wird.
Der 1995 im Kanton Zürich geborene Äneas Humm begann seine Ausbildung bei den Zürcher Sängerknaben und setzte sie am Vorarlberger Landeskonservatorium fort. Mit 18 Jahren nahm er sein Bachelorstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Krisztina Laki und Thomas Mohr auf. Nach seinem Bachelorabschluss studiert Äneas Humm seit Herbst 2017 an der Juilliard School New York in der Klasse von Edith Wiens.
„Äneas Humm gehört mit seinem ausdrucksstarken Gesang und seiner Bühnenpräsenz zu den vielversprechendsten Nachwuchssängern unserer Zeit. Egal ob Oper, Oratorium oder Lied, mit seiner bruchlos geführten Stimme besticht der erst 23-Jährige durch erstaunlich reife und bemerkenswert durchgestaltete Interpretationen, in denen sich Wortnuancierung und Textdurchdringung vortrefflich verbinden. Mit diesen besonderen Qualitäten überzeugt er bereits auf seiner Debüt-CD ‚Awakening‘ mit Liedern von Richard Strauss, Hugo Wolf, Alban Berg und Viktor Ullmann, die ihn für eine große internationale Karriere empfiehlt“, begründet die Jury die Entscheidung.
Der „Förderpreis Deutschlandfunk“ umfasst als Sachpreis eine Studioproduktion für eine CD-Einspielung als „Artist in Residence“ im Deutschlandfunk Kammermusiksaal in Köln sowie ein Engagement beim Musikfest Bremen. Preisträger der vergangenen Jahre waren u. a. Julia Fischer, Patricia Kopatchinskaja, Sophie Pacini, Leonard Elschenbroich, Jean Rondeau und Aaron Pilsan.