29 AUGUST – 19 SEPTEMBER 2020

»Beethoven zwischen Sturm und Drang und Klassizismus«

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Sep

»Beethoven zwischen Sturm und Drang und Klassizismus«

Edoardo Bellotti (© Edoardo Bellotti)

Edoardo Bellotti (© Edoardo Bellotti)

Mittwoch , 16.09.20 - 20:00 Uhr

Programm:
Giovanni Benedetto Platti: Sonata c-Moll op. 1/5
Domenico Scarlatti: Sonate c-Moll K 58
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll »La passione« Hob. I:49 (1. und 2. Satz/Klavierfassung: E. Bellotti), Carl Philipp Emanuel Bach: Fantasia C-Dur H 291
Johann Georg Albrechtsberger: Fuga sopra »Ite Missa est, alleluia« op. 21/3
Ludwig van Beethoven: Sonate c-Moll op.10/1 (1. Satz), Präludium und Improvisierte Fuge f-Moll WoO 55

In der romanischen Westkrypta des St. Petri Doms, 1066 geweiht und damit der älteste erhaltene Raum Bremens, beleuchtet Edoardo Bellotti die Einflüsse in der Klaviermusik des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts auf den jungen Beethoven. In dessen Ausbildung spielte neben der Orgel das Clavichord eine nicht zu unterschätzende Rolle. Trotz seiner geringen Lautstärke gilt Letzteres als das ausdrucksstärkste der alten Tasteninstrumente, da es stufenlose Dynamik und Vibrato ermöglicht. Carl Philipp Emanuel Bach zum Beispiel gab dem Clavichord wegen seines »schmeichelnden Tones« für das häusliche Spiel den Vorzug. Auf einem solchen Instrument und der in der Westkrypta aufgestellten graziösen kleinen Orgel von Gottfried Silbermann schlägt Bellotti einen Bogen von Giovanni Benedetto Platti und Domenico Scarlatti zu den zwei Lehrern Beethovens in Wien, die ihn besonders im klassischen Kontrapunkt unterrichteten: Joseph Haydn und Johann Georg Albrechtsberger.

Edoardo Bellotti Orgel und Clavichord

Einheitspreis € 15 (erm. € 12)

 

AUFTRETENDE KÜNSTLER