29. Musikfest Bremen: Allg. Pressemitteilung (lang)

Bremen, 08. April 2018 / cp

Verführerische Klangerlebnisse mit Suchtfaktor!

Das 29. Musikfest Bremen startet am 25. August rund um den Marktplatz

Populäre Meisterwerke oder der Vergessenheit entrissene Raritäten quer durch die Jahrhunderte, Programme verschiedener Genres und dazu eine erlesene Auswahl von Künstlern, die zu den Besten ihres Fachs zählen – diese Zutaten ergeben einen ganz besonderen Cocktail. Zubereitet wird diese „hochprozentige“ Mixtur vom 25. August bis zum 15. September beim 29. Musikfest Bremen. 39 Veranstaltungen in 31 Spielstätten in Bremen, Bremerhaven sowie ausgewählten Spielorten im gesamten Nordwesten versprechen einmal mehr mitreißende Konzerterlebnisse, die keinen Musikfreund kalt lassen!
Gewohnt stimmungsvoll beschert gleich der Eröffnungsabend „Eine große Nachtmusik“ am 25. August mit seinen 27 Konzerten in drei Zeitschienen rund um den illuminierten Marktplatz ein aufregendes Mit- und Nebeneinander von Repertoires und Spielstätten. Klangmagier wie Teodor Currentzis, Jos van Immerseel oder Alessandro Quarta spiegeln mit ihren eigenen Formationen musicAeterna, Anima Eterna Brugge und Concerto Romano die attraktive Auswahl ebenso wider wie der englische Chor Tenebrae, der litauische Akkordeon-Virtuose Martynas Levickis, das Omer Klein Trio, die klassische Band SPARK oder die Richard Bona Group.
Mit Operngenuss vom Feinsten lockt Marc Minkowski, der mit seinen Musiciens du Louvre, dem Philharmonia Chor Wien und Solisten seine Sicht auf Jacques Offenbachs „Les Contes d?Hoffmann“ erstmals in Deutschland vorstellen wird (01.09., Glocke). Eines der beliebtesten Musiktheaterwerke schlechthin, die turbulente Opera buffa „Il barbiere di Siviglia“, wird anlässlich des 150. Todesjahres von Gioacchino Rossini von Dirigent Jérémie Rhorer, seinem Orchester Le Cercle de l’Harmonie, dem Musikfest Bremen Chor und Solisten zur Aufführung gebracht (04.09., Glocke). Anlässlich des 250. Todesjahrs von Nicola Porpora haben wiederum das Concerto de? Cavalieri und sein Leiter Marcello Di Lisa dessen Serenata „La Iole“, die 1711 in Neapel uraufgeführt worden ist, als deutsche Erstaufführung im Gepäck.
Doch auch sakrale Meisterwerke setzen Akzente im Programm! Die französische Dirigentin Laurence Equilbey und ihr Insula Orchestra geben ihr Musikfest-Debüt mit Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ (26.08., Verden). Das britische A-cappella-Ensemble The Tallis Scholars schlägt mit seinem Programm „Reflections“ einen Bogen von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert (28.08., Langförden), wohingegen Altistin Delphine Galou und die Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone geistliche Werke von Vivaldi, Porpora, Jommelli & Co. neu zum Leben erwecken (29.08., Himmelpforten). René Jacobs, das Freiburger Barockorchester und Solisten bringen mit „Il trionfo del tempo e del di-singanno“ eines der schönsten Oratorien Händels zur Aufführung (12.09., Friesoythe, 13.09., Bremerhaven), das belgische Ensemble Vox Luminis widmet sich Bachs Messe in h-Moll (14.09., Löningen) und zum Finale würdigen Fabio Biondi, Europa Galante, der Cor de la Generalitat Valenciana und Solisten noch einmal Rossinis 150. Todesjahr mit dessen prächtiger „Petite Messe solennelle“ (15.09., St. Petri Dom).
Sakrale Inhalte dominieren auch beim Arp-Schnitger-Festival, das vom 29. August bis zum 02. September erneut das Schaffen des aus der Wesermarsch stammenden bedeutendsten Orgelbauers der Barockzeit beleuchtet und dafür prächtige Instrumente in den Fokus rückt: in Bockhorn, Cappel, Cuxhaven-Altenbruch und -Lüdingworth, Ganderkesee und Hamburg-Neuenfelde.
Für schwelgerische sinfonische Höhepunkte sind die Bremer Klangkörper Garanten. Die Bremer Philharmoniker bitten ihren neuen Generalmusikdirektor Marko Letonja mit Werken von Offenbach, Bruch (Konzert für Klarinette, Viola und Orchester mit Paul Meyer/Klarinette und Gérard Caussé/Viola) und Prokofjew („Romeo und Julia“) zum Musikfest-Debüt (30.08., Glocke), während Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und der junge usbekische Dirigent Aziz Shokhakimov auf den russischen Star-Pianisten Evgeny Kissin treffen, der für sein erstes Bremer Gastspiel das Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur von Franz Liszt ankündigt (10.09., Glocke). Exquisite kammermusikalische Zaubereien versprechen der junge Pianist und letztjährige Förderpreisträger Deutschlandfunk Aaron Pilsan (31.08., Gustav-Heinemann-Bürgerhaus, Bremen-Vegesack), Renaud Capuçon und David Fray (03.09., Handelskammer Bremen, Standort Bremerhaven), ein Klavierabend mit dem frankokanadischen Pianisten Marc-André Hamelin (06.09., Glocke) sowie das Trio aus David Fray, Gérard Caussé und Paul Meyer (07.09., Schloss Gödens). Für vokalen Glanz stehen Christian Gerhaher, Magdalena Kožená und Marianne Crebassa. Widmet sich der deutsche Bariton mit seinem langjährigen Begleiter Gerold Huber Schuberts „Schwanengesang“ (09.09. Glocke), spürt die tschechische Mezzosopranistin mit dem Originalklangensemble Collegium 1704 antiken Heldinnen in barocken Arien und Kantaten nach, während die französische Mezzosopranistin mit Fazil Say neben Eigenkompositionen des türkischen Künstlers Klavierlieder des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus ihrer Heimat zum Besten gibt (14.09., Glocke).
Die Anlaufstelle für Konzerte abseits rein „klassischer“ Pfade ist weiterhin das BLG-Forum in der Bremer Überseestadt. Die Reihe „Musikfest Surprise“ bietet das New Yorker Trio House of Waters (04.09., BLG-Forum), eine Live-Audio-Visual-Performance des Indie-Game-Experiments „Dear Esther“ (05.09., BLG-Forum), das Programm „Thousand of Miles“ der amerikanischen Mezzosopranistin Kate Lindsey und des französischen Jazz-Pianisten Baptiste Trotignon (06.09., BLG-Forum) sowie eine Oslo-Hommage des Orchestre National de Jazz (07.09., BLG-Forum). „Musikfest goes Overseas“ gestalten das Metropole Orkest und Jules Buckley, die exklusiv für die lange Jazz-Nacht in der Überseestadt auf Jacob Collier und Bokanté treffen (08.09., BLG-Forum).
Daneben präsentiert sich das Musikfest Bremen mit weiteren Gastspielen im Nordwesten. Für Konzerte in Jever, Papenburg, Rosengarten-Ehestorf, Schortens-Sillenstede und Sögel/Emsland kündigen sich der Lautenist Joachim Held & Blockflötist Han Tol & ein Solistenensemble der Akademie für Alte Musik Bremen, die Metropole Orkest Big Band & China Moses, La Capella de la Torre & Aaron Pilsan, Europa Galante & Fabio Biondi sowie Stanislav Gres an.
BUS-SHUTTLE: Das Musikfest bietet zu den Konzerten außerhalb Bremens wieder einen Bus-Shuttle an, Buchung ausschließlich beim Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99).
TICKETS & INFO: Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99) und bei allen CTS eventim- und Nordwest Ticket Premium-Vorverkaufsstellen sowie unter www.musikfest-bremen.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:

MUSIKFEST BREMEN GMBH, Carsten Preisler und Inge Claassen,
Tel. 04 21 / 33 66-660/661, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de / claassen@musikfest-bremen.de
www.musikfest-bremen.de (Bereich „Presse & Medien“: Fotos zum Downloaden)

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