20. AUGUST – 10. SEPTEMBER 2022

Allgemeine Pressemitteilung »33. Musikfest Bremen« (lang)

04.05.2022

PRESSEMITTEILUNG

Bremen, 4. Mai 2022 / cp

33. Musikfest Bremen: Drei Wochen voll magischer Klänge!

Das Festival startet am 20. August rund um den illuminierten Marktplatz

Vorhang auf für das 33. Musikfest Bremen! Weltoffen, ganz im hanseatischen Selbstverständnis, lockt es mit Musik aus fünf Jahrhunderten, dargeboten von den Besten ihres Fachs. Das verspricht Konzerterlebnisse, die mal verführen und anrühren, mal aufrütteln und aufwühlen, aber einen gewiss nie unbeteiligt zurücklassen. Vom 20. August bis zum 10. September bieten 42 Konzerte Künstler*innen von internationalem Rang ein Podium für herausragende Interpretationen von Musik verschiedener Epochen und Genres – in Bremen, Bremerhaven und ausgewählten Spielstätten im Nordwesten.

Die Eröffnung „Eine große Nachtmusik“ präsentiert zum Auftakt im aufregenden Mit- und Nebeneinander von Klassik, Jazz und Weltmusik einen repräsentativen Querschnitt des Festivalprogramms mit renommierten Stars und entdeckungswürdigen Newcomern. Neun Spielstätten bieten jeweils zwei Konzerte à 45 Minuten zeitversetzt in drei Zeitschienen – und dieser Ablauf schafft mit zwei gemeinsamen Pausen für alle Spielorte gleichzeitig auch wieder mehr Raum und Zeit für gemeinsamen Austausch. Zu den Gästen der Eröffnung zählen das Bergen Philharmonic Orchestra und Edward Gardner, die Niederländische Bachvereinigung, die Cappella Mariana, das delian::quartett & Ulrich Noethen, die Camerata RCO, das Capricornus Consort Basel, Rosie Frater-Taylor, das Hypnotic Brass Ensemble und das Babylon Orchestra.

Doch das ist erst der Anfang, reiht sich doch in den folgenden Wochen ein Höhepunkt an den anderen! Auf kammermusikalische Feuerwerke mit Nicolas Altstaedt & Alexander Lonquich (21.08., Glocke) und Yulianna Avdeeva (23.08., Glocke) folgt das Festival-Debüt von Pablo Heras-Casado am Pult von Anima Eterna mit Bruckners Siebter auf historischen Instrumenten (25.08., Glocke). Das Arp-Schnitger-Festival bietet erneut nicht nur Solokonzerte (24.08./St. Cosmas- und Damian Kirche Bockhorn, 25.08./Kirche St. Willehadi Osterholz-Scharmbeck und 26.08./Kirche St. Johannes Wiefelstede), sondern unter Einbeziehung der Orgel auch Einblicke in die Kirchenmusik des Baltikums (27.08., Findorffkirche Grasberg) sowie eine Würdigung des 350. Todestags von Heinrich Schütz (28.08., St. Cyprian- und Corneliuskirche Ganderkesee). Ebenfalls im Bereich der sakralen Musik erinnern die Tallis Scholars an das Goldene Zeitalter Spaniens (24.08., St. Florian Kirche, Sillenstede), während die Akademie für Alte Musik Berlin und der RIAS Kammerchor Händels Wirken in Rom nachspüren (25.08., Kirche St. Vitus, Löningen) und Vox Luminis mit Werken von Thomas Tallis und Alessandro Striggio 40 Stimmen der Hoffnung aufblühen lässt (27.08., Dom zu Verden).

Doch damit nicht genug der Stimmenzauberei! Musikfest-Preisträger Philippe Jaroussky lässt seinen Countertenor mit den Gitarrenklängen von Thibaut Garcia verschmelzen (26.08., Glocke), Bariton Georg Nigl wiederum bettet den ihm gewidmeten Zyklus „Vermischter Traum“ von Wolfgang Rihm in Lieder von Schubert und Beethoven ein (05.09., Glocke). Nach Verdis „La traviata“ 2019 präsentieren Jérémie Rhorer, Le Cercle de l’Harmonie und eine exquisite Gesangsbesetzung nun dessen „Rigoletto“ im Originalklang (28.08., Glocke). Laurence Equilbey und ihr Insula Orchestra wandeln mit Mezzosopranistin Cecilia Molinari auf den Spuren Mozarts in Prag (07.09., Tivoli Bremerhaven), während Hervé Niquet und Le Concert Spirituel die sakralen Fußabdrücke des Komponisten in Salzburg erkunden (08.09., St. Marien Kirche, Friesoythe).

Das Orchester des 18. Jahrhunderts kombiniert mit Pianist Alexander Melnikov Mozart und Haydn aufregend mit dem selten zu hörenden Trio pathétique von Michail Glinka (30.08., Glocke). Il Giardino Armonico setzt mit Violinistin Patricia Kopatchinskaja Vivaldi in einen zeitgenössischen Bezug (02.09., Glocke) und feiert mit Avi Avital den Zauber der Mandoline (04.09., Oldenburgisches Staatstheater). Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen hebt gleich zwei Werke von Faz?l Say aus der Taufe, nämlich dessen Doppelkonzert für Trompete und Orgel (28.08., Kirche St. Antonius, Papenburg) sowie seine fünfte Sinfonie als Auftragswerk des Musikfest Bremen (04.09., Glocke). Die Bremer Philharmoniker wiederum wandeln mit Antonín Dvo?áks achter Sinfonie und Auszügen aus George Gershwins „Porgy and Bess“ mit Nicole Cabell und Eric Greene in den Titelpartien zwischen den Welten (07.09., Glocke).

Theo Croker und China Moses spüren den Wurzeln des Jazz in der afroafrikanischen Musik nach (03.09./BLG-Forum Überseestadt und 04.09./Forum Alte Werft, Papenburg) und bei der Reihe MUSIKFEST SURPRISE ist mit musikalischen Grenzüberschreitungen und unerwarteten Brückenschlägen der komprimierte Blick über den Tellerrand per se Programm (30.08.-02.09., BLG-Forum Überseestadt). Die bei Martina Gedeck und dem Schumann Quartett beleuchtete Künstlerfreundschaft von Johannes Brahms und den Schumanns (06.09., Schloss Gödens) ist auch Thema im Abschlusskonzert, in dem Robin Ticciati am Pult des Chamber Orchestra of Europe steht, Solist ist der Pianist Francesco Piemontesi (09.09., Glocke). Martin Grubinger & The Percussive Planet Ensemble lassen das Festival schließlich spektakulär Open Air und bei freiem Eintritt in Bremens „guter Stube“ ausklingen (10.09., Marktplatz, Onlinebuchung von Einlasstickets ab 12.08.)!

Daneben finden drei Musikfest-Ateliers als einwöchige Werkstätten für junge Musiker*innen unter der Leitung angesehener Dozent*innen statt. Alfredo Bernardini widmet sich in „Katharinas Hofmusik IV“ Kammermusik aus der Zeit der Zarin (21.08., Stadtkirche Jever), Lionel Meunier beleuchtet in „Wege zu Bach“ die Vorläufer des Thomaskantors (03.09., St. Cyprian- und Corneliuskirche, Ganderkesee) und Yaron Herman vermittelt die Kunst der Improvisation (08.09., Glocke).

ZAHLEN IN KURZFORM: Für die 42 Konzerte stehen 26.555 Eintrittskarten zur Verfügung. Zum Gesamtetat von € 3,258 Mio. steuern die Freie Hansestadt Bremen € 550.000 sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien € 600.000 Förderung bei.

FRÜHBUCHER-RABATT: Bis zum 7. Juni gibt es 15 % Frühbucher-Rabatt auf alle Tickets.

Tickets & Info: Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr) sowie unter www.musikfest-bremen.de und www.nordwest-ticket.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Musikfest Bremen, Carsten Preisler, Tel. 0421/33 66-660, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de

Pressemitteilung downloaden

zurück