17. AUGUST‒ 07. SEPTEMBER 2024

Allgemeine Pressemitteilung »34. Musikfest Bremen« (lang)

22.03.2023

34. Musikfest Bremen: Konzerterlebnisse mit Suchtfaktor!

Das Festival startet am 19. August rund um den illuminierten Marktplatz

Bühne frei für magische Klänge, die egal aus welcher Epoche oder welchem Genre für das Publikum immer dieselbe Einladung bereithalten: unvergleichliche Konzerte zu erleben, die von Herz zu Herz gehen und lange nachhallen! Das 34. Musikfest Bremen bietet vom 19. August bis zum 9. September in 42 Konzerten renommierten Stars und jungen Vertreter*innen einer neuen Generation ein Podium für herausragende Interpretationen bekannter Meisterwerke wie spannender Raritäten – in Bremen, Bremerhaven und ausgewählten Spielstätten im Nordwesten.

Die Eröffnung „Eine große Nachtmusik“ bietet als repräsentatives Konzentrat des gesamten Festivals die optimale Einstimmung. Neues und Rares erklingt ebenso wie Bekanntes und Unterhaltendes – in 21 Konzerten à 45 Minuten in zehn Spielstätten. Alle Spielorte haben wieder zwei gemeinsame Pausen für spontane Begegnungen und anregenden Austausch rund um den illuminierten Marktplatz. Zu den Gästen zählen das Budapest Festival Orchestra und Iván Fischer, Vox Luminis, der Tölzer Knabenchor, das Tiburtina Ensemble, Roman Borisov, das Boston Early Music Festival Chamber Ensemble, Christian Brückner & Michael Wollny, Sistanagila & Shirley Brill, Dock In Absolute und Ina Forsman & Band.

Nicht weniger breitgefächert präsentiert sich das Angebot in den nachfolgenden drei Wochen. Violinistin Hilary Hahn und Dirigent Omer Meir Wellber geben ihr Musikfest-Debüt mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (22.8., Glocke), Yulianna Avdeeva interpretiert mit dem Orchester des 18. Jahrhunderts Chopins Klavierkonzerte auf einem Erard-Hammerflügel 24.8., Glocke). Das Arp-Schnitger-Festival bietet erneut nicht nur Solokonzerte (23.8./Hohenkirchen, 24.8./Worpswede und 25.8./Osterholz-Scharmbeck), sondern auch ein vokal-instrumentales Programm rund um Bach (26.8., Grasberg) sowie die Rekonstruktion einer festlichen Messe nach venezianischem Ritus (27.8., Ganderkesee).

Die Reihe MUSIKFEST SURPRISE steht erneut für musikalische Grenzüberschreitungen und unerwartete Brückenschläge: Mit Mammal Hands, dem Nordsnø Ensemble und Jas Kayser & Chums trifft hier wieder Tradition auf Avantgarde, Jazz auf Indie-Pop, Electronica auf Folklore und Minimalismus auf Opulenz (22.-24.8., BLG-Forum Überseestadt). Schlagzeuger Martin Grubinger wiederum gibt seine wohl letzten Deutschland-Konzerte beim Musikfest (29.8., Glocke, und 30.8., Papenburg) und als stimmgewaltige Sängerin zwischen Soul, Jazz und Blues präsentiert Lisa Simone zusammen mit der hr-Bigband eigene Songs sowie Klassiker ihrer berühmten Mutter Nina (25.8., BLG-Forum Überseestadt).

Doch damit nicht genug der Stimmenzauberei! Der Tölzer Knabenchor bringt seine allseits gerühmten Vorzüge in einem geistlich-weltlichen Programm von Mozart bis Orff zur Geltung (20.8., Löningen), Bariton Äneas Humm beleuchtet in seinem Liederabend das Thema „Sehnsucht“ (24.8., Bad Zwischenahn), Jérémie Rhorer, Le Cercle de l’Harmonie und eine exquisite Gesangsbesetzung führen Verdis Oper „Il trovatore“ im Originalklang auf (26.8., Glocke), wohingegen die gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian ihr Musikfest-Debüt mit Liedern von Tschaikowski und Rachmaninow gibt (27.8., Glocke). Das Kammerochester Basel widmet sich mit Sopranistin Jeanine De Bique und Countertenor Terry Wey genauso barocken italienischen Opernperlen (27.8., Oldenburgisches Staatstheater) wie Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata mit dem Countertenor Valer Sabadus (2.9., Glocke), während William Christie und Les Arts Florissants für Purcells „The Fairy Queen“ auf den Hip-Hop-Choreografen Mourad Merzouki treffen (1.9., Glocke). Philippe Herreweghe und sein Collegium Vocale Gent lassen zunächst Madrigale zu Texten von Petrarca erklingen (31.8., Cloppenburg, und 1.9., Varel), bevor sie sich Bachs h-Moll-Messe widmen (7.9., Bremerhaven), während Vox Luminis dessen Magnificat von 1723, seinem Antrittsjahr als Thomaskantor in Leipzig, aufführt (6.9., Friesoythe). Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini wiederum lassen Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ aufblühen (7.9., Verden).

Daniel Harding, Daniil Trifonov und das Mahler Chamber Orchestra widmen sich mit Schumann und Brahms Meistern der Romantik (28.08., Glocke), bei Marko Letonja und den Bremer Philharmonikern steht alles im Zeichen von Bizets „Carmen“ und Bernsteins „West Side Story“ (30.8., Glocke), Jordi Savall und Le Concert des Nations wiederum rücken Mendelssohn Bartholdys „Sommernachtstraum“ in den Fokus (8.9., Glocke).

Für Kammermusik vom Feinsten stehen das Capricornus Consort Basel und Flötist Stefan Temmingh mit Werken von Bach und seinen Mitfavoriten um das Thomaskantorat (29.8., Rastede), Alena Baeva und Vadym Kholodenko zelebrieren die Kunst des Duo-Spiels (31.8., Schloss Gödens), Alfredo Bernardinin und sein Ensemble Zefiro geben eine Mozart gewidmete „Serenata teatrale“ (3.9., Worpswede) und der Gewinner des Chopin-Wettbewerbs 2015, Seong-Jin Cho, bestreitet sein Bremen-Debüt mit einem Klavierabend (5.9., Glocke). Den Zauber der Gitarre in all ihren Facetten fächert Thibaut Garcia auf (5.9., Schloss Clemenswerth), während das franz ensemble nicht nur Louise Farrenc und Ernst von Dohnányi im Gepäck hat, sondern auch ein Oktett von Johannes Motschmann zur Uraufführung bringt (6.9., Glocke). Jules Buckley und das Metropole Orkest lassen schließlich mit Sängerin Sheléa das Festival Open Air bei freiem Eintritt in Bremens „guter Stube“ mit einer Hommage an Aretha Franklin ausklingen (9.9., Marktplatz).

Daneben finden drei Musikfest-Ateliers als einwöchige Werkstätten für junge Musiker*innen unter der Leitung angesehener Dozent*innen statt. Alfredo Bernardini widmet sich in „Katharinas Hofmusik V“ Musik aus der Zeit der Zarin (20.8., Jever), Wim Becu beleuchtet in „Wege zu Bach II“ die italienischen und norddeutschen Einflüsse auf den Thomaskantor (2.9., Ganderkesee) und Yaron Herman vermittelt die Kunst der Improvisation (7.9., Glocke).

ZAHLEN IN KURZFORM: Für die 42 Konzerte stehen 26.895 Eintrittskarten zur Verfügung. Zum Gesamtetat von € 3,246 Mio. steuern die Freie Hansestadt Bremen € 550.000 sowie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien € 600.000 Förderung bei.

FRÜHBUCHER-RABATT: Bis 22. April gibt es 15 % Frühbucher-Rabatt auf alle Tickets.

Tickets & Info: Ticket-Service in der Glocke (Tel. 0421 / 33 66 99, Mo-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr) sowie unter www.musikfest-bremen.de und www.nordwest-ticket.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Musikfest Bremen, Carsten Preisler, Tel. 0421/33 66-660, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de

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