28. AUGUST – 18. SEPTEMBER 2021

Presseinfo "Rolando Villazón - Orfeo son io"

Bremen, 15. Juni 2021 / cp

Rolando Villazón: „Orfeo son io“

Der mexikanische Star-Tenor und L’Arpeggiata auf den Spuren von Orpheus

Im Jahr 2016 erhielt Rolando Villazón den Musikfest-Preis Bremen – und gab beim Festival sein Rollendebüt in der Partie des Orpheus in Claudio Monteverdis Oper „L’Orfeo“, begleitet vom Ensemble L’Arpeggiata unter der Leitung seiner Gründerin Christina Pluhar. Seitdem hat den mexikanischen Star-Tenor die Geschichte des antiken Helden nicht mehr losgelassen. Kein Wunder, denn der göttliche Sänger stand als Vorbild und Urbild für die Kraft und Macht der Musik gleich mehrfach Pate, als ab 1600 in Italien die Geburtsstunde der Oper als musikalisches Gesamtkunstwerk schlug. Auf diesen Spuren wandeln L’Arpeggiata und Christina Pluhar nun mit Rolando Villazón in ihrem neu zusammengestellten Programm „Orfeo son io“ am Montag, 06. September, um 20 Uhr in der Glocke.
Die Geschichte des Helden Orpheus, der Pluto, den Wächter des Hades, mit seinem Gesang und Lyra-Spiel dazu bewegt, ihm seine verloren geglaubte Braut Eurydike zurückzugeben, inspiriert seit Jahrhunderten Künstler in allen Gattungen. Als die Oper noch in den Kinderschuhen steckte, nahm das Liebespaar Orpheus und Eurydike gleich eine zentrale Stellung ein, denn Jacopo Peris „Euridice“ in Florenz im Oktober 1600 gilt als erste gesicherte Opernaufführung überhaupt. Den ersten richtigen Höhepunkt der neuen Gattung schuf dann Monteverdi 1607 in Mantua mit seiner als Favola in Musica bezeichneten Vertonung. Rund 40 Jahre später war der aus Süditalien stammende Luigi Rossi von Kardinal Mazarin nach Paris geholt worden, um den französischen Königshof mit der Gattung der italienischen Oper bekannt zu machen – und entschied sich ebenfalls für den „Orfeo“-Stoff. Antonio Sartorio wiederum brachte seine „Orfeo“-Oper in der Karnevalssaison 1673 am Teatro San Salvatore in Venedig zur Uraufführung. Ausgehend von diesen musikalischen Auslegungen der Orpheus-Sage rund um Liebe, Verzweiflung und Schmerz wird Villazón die verschieden angelegten Charaktere mit emotionaler Sprengkraft zum Leben erwecken und extreme Gefühlswelten förmlich greifbar machen. Wie bereits bei Monteverdis „L’Orfeo“ sind Christina Pluhar und L’Arpeggiata an seiner Seite Garanten für einen lebendigen, farben- und nuancenreichen Musizierstil, mit dem die mehr als 300 Jahre alte Musik bestechend aktuell wirkt!

Kurzinfo:
Veranstaltung: 32. Musikfest Bremen 2021: „Orfeo son io“
Künstler*innen: Rolando Villazón/Tenor, Ensemble L’Arpeggiata, Christina Pluhar/Leitung
Ort: Die Glocke (Großer Saal), Bremen
Termin / Uhrzeit: Montag, 06. September, 20 Uhr
Eintrittspreise: von EUR 30,- bis EUR 98,- (Ermäßigung 20%), inklusive VVK-Gebühr
Info / Karten: Ticket-Service in der Glocke, Tel. 04 21 / 33 66 99
Internet: www.musikfest-bremen.de

Weitere Informationen für die Redaktionen:
MUSIKFEST BREMEN, Carsten Preisler, Tel. 0421 / 33 66-660, E-Mail: preisler@musikfest-bremen.de

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