20. AUGUST – 10. SEPTEMBER 2022

delian::quartett

delian::quartett

delian::quartett (© Archiv delian::quartett)

Der Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde. Gegründet im Januar 2007, hat sich das delian::quartett innerhalb kürzester Zeit einen angesehenen Platz mitten in der internationalen Konzertwelt erspielt. Das Debüt des delian::quartetts 2009 in der Berliner Philharmonie entfachte wahre Begeisterungsstürme und wurde schon nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen. Seither verzeichnet das Quartett von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in ganz Europa und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – bis nach Afrika. Seine Gastspiele führen es dabei an Spielorte wie Konzerthaus Berlin, Alte Oper Frankfurt, Prinzregententheater München, Unione Musicale Turin, Konzerthaus und Musikverein Wien, Tonhalle Zürich, Beethovenfest Bonn, Kissinger Sommer, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Meraner Musikwochen, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Schubertiade Roskilde und viele mehr. Die CD-Einspielungen belegten Top-Plätze in den Klassikcharts und wurden mit »Höchstnoten auf der gesamten Linie« (Klassik Heute) ausgezeichnet. Ein großes Engagement des Ensembles gilt der Erweiterung des Repertoires. Diverse Uraufführungen wurden ihm zugeeignet. 2019 widmete Aribert Reimann dem delian::quartett und der Sopranistin Claudia Barainsky seine Bearbeitung von Schumanns Liedzyklus »Frauenliebe und -leben«. Unter den künstlerischen Gästen des delian::quartetts sind und waren Gilles Apap, Measha Brueggergosman, Gérard Caussé, Stella Doufexis, Per Arne Glorvigen, das Henschel-Quartett, Sergei Nakariakov, Menahem Pressler, Anatol Ugorski und viele mehr. Mit dem großen Schauspieler Bruno Ganz teilten die Delians bis zu seinem Tod 2019 zehn Jahre ihrer künstlerischen Laufbahn in verschiedenen aufsehenerregenden Lesungsprojekten, eines davon, das Auszüge aus dem Werk Dmitri Schostakowitschs mit Episoden aus William T. Vollmanns Roman »Europe Central« zu einem berührenden Portrait verknüpfte, war 2014 im Musikfest Bremen zu erleben.
Seit 2017 verbindet die Mitglieder des delian::quartetts als Pirastro-Artists eine Partnerschaft mit dem renommierten Saitenhersteller. Adrian Pinzaru spielt eine Violine von Giovanni Battista Rogeri, großzügig weitergereicht durch Christine Anderson; Andreas Moschos Violine von Giovanni Francesco Pressenda ist eine weitherzige Dauerleihgabe der Paderborner Familien Lödige und Jacoby.

delian::quartett:
Adrian Pinzaru Violine
Andreas Moscho Violine
Lara Albesano Viola
Hendrik Blumenroth Violoncello

 

Veranstaltungen dieses Künstlers

delian::quartett

20.Aug.22, 19:00 Uhr

Haus der Bürgerschaft

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delian::quartett

20.Aug.22, 22:00 Uhr

Haus der Bürgerschaft

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