Marc-André Hamelin

Marc-André Hamelin

Marc-André Hamelin (© Sim Canetty-Clarke)

Seine besondere Sympathie gehört den »schwierigen Fällen« der Musikgeschichte. Marc-André Hamelin entdeckt immer wieder in Vergessenheit geratene Komponisten seines Instruments wie Leopold Godowsky, Charles Valentin Alkan oder Paul Dukas. Der 1961 in Montreal geborene Pianist hat sich aber seit mehr als drei Jahrzehnten vor allem mit den Werken des Kanons in der Weltspitzenklasse etabliert, wie er an diesem Abend mit Schubert und Schumann zeigen wird. Hamelin hat viele CDs mit Werken der klassischen Literatur von Bach bis Schönberg vorgelegt und kann auch »eingespielten« Werken neue Facetten abgewinnen, wie sein Debüt beim Cleveland Orchestra mit Haydns D-Dur-Konzert 2014 eindrucksvoll bewies. Neben seiner Arbeit als Interpret ist Marc-André Hamelin auch als Komponist aktiv. Zu seinen wichtigsten Werken gehören die zwölf Etüden über alle Moll-Tonarten aus den Jahren 1989 bis 2009 und seine Variationen über ein Thema von Niccolò Paganini aus dem Jahr 2011.

Veranstaltungen dieses Künstlers

»Klavierabend«

06.Sep.18, 20:00 Uhr

Die Glocke / Großer Saal

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