20. AUGUST – 10. SEPTEMBER 2022

Philippe Jaroussky

Philippe Jaroussky

Philippe Jaroussky (© Simon Fowler/Erato Warner Classics)

»Es gibt Countertenöre und es gibt Mr. Jaroussky“, so 2014 die Einordnung der New York Times über einen der ganz großen Sänger unserer Zeit. Mühelos klettert seine Stimme in hohe Sopranlagen und bewältigt virtuoseste Koloraturen nuancenreich und mit schwebender Leichtigkeit. Kein Wunder, dass Philippe Jaroussky bereits zahlreiche Preise erhalten hat, darunter vier Victoire de la Musique als »Sänger des Jahres« und mehrere ECHO Klassik Awards. Mit einer beeindruckenden technischen Beherrschung der Stimme, die eine ausgeprägte Stimmakrobatik mit feinen Nuancen erlaubt, hat sich Philippe Jaroussky ein vielfältiges und breites Repertoire erschlossen, von der Raffinesse des italienischen Seicento mit Monteverdi, Sances und Rossi bis zur schillernden Virtuosität bei Händel und Vivaldi. Neben den bekannten Arien der Barockzeit sucht er beständig vergessenes Repertoire, wie von Antonio Caldara, Johann Christian Bach, Nicola Porpora, Georg Philipp Telemann und Agostino Steffani ans Licht und auf die Bühne zu bringen. Daneben widmet er sich auch den französischen Liedern sowie zeitgenössischen Kompositionen, die vielfach für seine Stimme geschrieben wurden, darunter das Werk »Sonnets de Louise Labé« für Countertenor und Orchester von Marc-Andre Dalbavie oder Kaija Saarihos Komposition »Only the Sound Remains«. 2017 gab Philippe Jaroussky sein Debüt von »Les Nuits d Été – Six Mélodies avec un petit orchestre« von Hector Berlioz u. a. im Auditorio Nacional de Música in Madrid und in der Elbphilharmonie Hamburg und im selben Jahr widmete er sich gemeinsam mit Cecilia Bartoli frühen Barockarien. Bei der außergewöhnlichen Tournee mit dem Titel »Idolo Mio« präsentierten die beiden eine feine Auswahl von Monteverdis weltlicher Vokalmusik. Im Oktober 2021 veröffentlichte Philippe Jaroussky sein neuestes Album »À sa guitare« gemeinsam mit dem Gitarristen Thibaut Garcia. Das Album ist nach einem Lied des französischen Komponisten Francis Poulenc benannt. Der Bezugsrahmen ist jedoch sowohl kulturell als auch stilistisch sehr weit gefasst: Die 22 Titel umfassen 400 Jahre Musik von Komponisten und Songwritern aus Frankreich, Großbritannien, Österreich, Italien, Spanien, Brasilien, Argentinien und den USA.

 

Veranstaltungen dieses Künstlers

»Jaroussky & Garcia«

26.Aug.22, 20:00 Uhr

Die Glocke / Großer Saal

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